2012: Neues Jahr, neues Duell+++München gegen Berlin+++Wer sorgt für mehr Aufsehen+++Wer verkauft sich besser?+++Überraschung: Die Bayern starten mit Siegesserie+++München führt erstmals und zwar mit 3 : 0

Albernes No-Absender-Marketing

Plakate verboten, betreten verboten, anfassen verboten: Ein geheimnisvoller Vorbau steht am Berliner Ku´damm und kaum einer weiß, was das soll. Hinter dem schwarzen Vorbau entsteht keine CIA-Filiale mit Merchandising, sondern hier ist bald ein Apple-Shop. Wann geht´s los? Geheim. Wie wird´s? Rriesig, logo. Denn was in München seit einer gefühlte IT-Ewigkeit funktioniert, soll nun auch den Hauptstadtmarkt faszinieren. Bis zum Opening in Hausnummer 20 gilt allerdings Geheimstufe rot. Auf unserem Exklusiv-Foto ist links unten Deutschlands einziger Baustellen-Geheimtür-Steher zu sehen. Der Mann mit Helm und Warnweste kontrolliert jeden, der durch die schwarze Tür ins Allerheiligste will. Sicherheit geht vor, aber No-Absender-Marketing ist albern.
                                                           Sorry Berlin, schon wieder verloren 0:1

Spechte zum Büffeln

Wenn wilde Tiere ein neues Revier beziehen, welches marketing- und verwaltungstechnisch bereits vom Menschen besetzt ist, gibt´s oft Probleme. In Berlin  z.B. mit Wildschweinen und Waschbären. In München mit Tauben - und mit Spechten. Jawoll, ist gar nicht lustig. Denn die bunten Höhlenbrüter knacken oft in Höhe der Oberetagen die mit teurem Dämmstoff isolierten Gebäude, um sich zwischen Mauer und Styropor einzunisten. Das ärgert die Städter. Eine Lösung kommt aus der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW): Dort wurden an den Ecken des neu renovierten Instituts Kunstspechte angebracht (Foto). Das wiederum ärgert Revier-lose Spechte. Die drehen nämlich sofort wieder ab, wenn sie die "Kollegen" am Haus sehen. So kann in der Haidhauser Orleanstraße, Hausnummer 34, der internationale Marketing-Nachwuchs weiter ungestört büffeln.                    Cleverer Münchner Sieg mit 1:0

Ein Käpt´n für München

Marketing ist spannend, schillernd & lustig. Aber es gibt auch traurige Nachrichten aus dem Ressort. So wurde kurz nach Silvester bekannt, dass Käpt´n Iglo verstorben ist. Der Seemann mit dem weißen Bart gehörte zu den erfolgreichsten Testimonials der deutschen Werbegeschichte (Foto). Bekanntheitsgrad: 97 %; machte fünf Generationen Lust auf knusprige Fischstäbchen. Käpt´n Iglo war Gerd Deutschmann und ein echter Münchner. Hauptberuf Taxifahrer. Manchmal eben Schauspieler, z.B. im Tatort, im Kommödienstadl und einmal in einem Pepsi-Spot mit David Beckham und einer ganzen Weltauswahl. Der Link zum Pepsi-Western: www.youtube.com/watch . Wir trauern um Gerd Deutschmann. Er wurde 76. Aber Käpt´n Iglo ist unsterblich.                                                                                                        trauriges 1:0 für Muc

München gegen Berlin 2011+++Die Abschlußbilanz zum Jahresfinale+++München verliert das Marketing-Duell zum dritten Mal+++Donald Duck führt Berlin zum 8:6-Sieg+++Gratulation+++ Aber es geht weiter+++

Donald siegt am Siegestor

Wer es auf die Titelseiten der Big Mags schafft, wie Vogue, Elle, Stern, Gala oder Bunte, der ist ein Star. Und was ist, wenn man auf dem Titel von Walt Disney Lustigen Taschenbüchern (LTB) landet? Dann ist man ein Super-Top-Star. Denn neben Micky, Donald und Dagobert ist eigentlich kein Platz für andere. Berlin wurde diese Ehre gewährt (siehe Abbildung). Die Stadt aufm Titel der Ausgabe 421 und Kulisse für die Titelstory, in der Donald als "Agent Doppel-Duck" u.a. über die Museumsinsel hetzt. Berlin bedankt sich beim Verlagsimperium Egmont Ehapa, die die Disney-Bücher produziert. München überlegt, ob man sich auch für eine Titelstory bewirbt, und verliert schon wieder           0:1

3:0 - Überraschender Kantersieg auf Welle

Wo sind eigentlich die Männer, die dieses Land, jetzt im November, so dringend bräuchte? Tja, Freunde, sie sind in München, zumindest am Wochenende. Sie stehen geduldig an, um die berühmte Welle im Eisbach zu reiten (Foto). Die anderen gucken zu mit Kinderwagen, Frau, etc. Das sind Männer, Männer!  2 Grad das Wasser, 3 Grad die Luft: Die Surfer am Haus der Kunst sind die größte (und so ziemlich die einzige jugendfreie) Open-Air-Attraktion der Innenstadt. Gesurft & geguckt wird bis in die Dunkelheit. Nur Gucken ist angesagt am schönsten Strand der Stadt, dem an der Praterinsel (Foto unten). Der im Sommer so beliebte Girly-Grill ist
eine blütenweiße Kies-Idylle. 200 Meter breit, statt 40. Aber unsere Hospitantin vermeldet,  dass es selbst rund um die Rinnsal-Isar "zum sinnlichen Naturerlebnis kommt". Na gut. Jedenfalls zeigen Eis-Surfer, Welle und Isar, dass München Marketing "natürlich" kann.                                                                                             Kantersieg: 3:0

Culture-Click mit richtig Schwung

Mein lieber Scholli, in München ist im Herbst ein richtiges Online-Service-Fieber ausgebrochen. Erst die "Lichtkampagne" von muenchen.de (siehe unten) und nun melden die Theater der Landeshauptstadt einen gemeinsamen Online-Auftritt! Moderne Zeiten bei der Bayerischen Staatsoper, dem Residenztheater, den Kammerspielen und sechs weiteren Betrieben. headline1.de gibt hiermit den neuen Culture-Click gerne weiter: www.muenchenbuehnen.de    bringt München ein 1:0

München wird richtig rund

Wer jetzt denkt, headline1.de vergleicht die Aufsehen erregende be-Berlin-Kampagne (mit Prof. Katrin Androschin aus der Designagentur Embassy) mit der aktuellen Herbst-Kampagne von muenchen.de, der täuscht sich. Man vergleicht nicht die Formel1 mit der DTM. So betrachten wir das neue Münchner Hochformat: Eine große Lichtkugel vor der Muc-Oper, mit dem Hinweis "mein Startpunkt für das volle Programm". Wer jetzt schimpft, da müsste nicht die Kugel leuchten, sondern das Beil kreisen, der übertreibt. Denn die Kampagne für www.muenchen.de (Agentur die webguerillas) ist ein authentisches Werbesignet der Stadt. Und: Es wurde am 11.11. vorgestellt. Da ist ja alles ein bisschen lockerer & lustiger.                                                                                                        München holt sich ein 1:0

Eine echte Werbe-Bootschaft

Es ist warm in Berlin, man sitzt an irgendeinem der 1000 Spreearme, trinkt was - und da meldet das geschulte Auge "Werbealarm". Tuck, tuck, tuck, ein kleiner Kahn mit brandheißem Hinweis auf brandeins legt an (Foto). Eine echte Bootschaft! Liebe Chefredakteurin Gabriele Fischer, wir wissen nicht, wie viel Mehrauflage dieser schwimmende Auftritt für Ihr Heft gebracht hat. Wir verleihen Ihnen jedenfalls hiermit die Werbe-headline1 für Q3/11 und wollen gar nicht daran denken, wie viele Genehmigungen dafür in München notwendig wären. Ganz abgesehen davon, dass dort viel zu wenig Wasser unterm Kiel ist (Isar, etc.).                                                                                                    Berlin souverän 1:0

Kreatives Gold mit Müll

In München ist Kreativität anstrengend. Wirklich. Und weil es noch dazu sauschwer ist (der Kunde, die Controller, die Sekretärinnen, die Berge, die Seen, das Oktoberfest), kommt selten eine kreative Großidee aus der berühmten Weißbier-Siesta-Stadt. Wir gucken nach Berlin, in die City des Art Directors Club (ADC) und brauchen weder TV, noch Print, um uns verzückt auf die Lederhose zu klatschen: Alle Papierkörbe der Stadt haben Slogans. Witzig, charmant, schnell & bündig, z.B. wenn der Ku´damm 125jähriges feiert. City-Marketing mit Müll, der Spaß macht. Absender der kreativen Kleinkunst ist die Berliner Stadtreinigung (BSR). Dafür verleihen wir nicht nur drei ADC-Nägel in Gold, sondern auch noch den Kreativ-Grand Prix von Cannes.                    Berlin holt kreativ ein 3:0

Surf-City München

In Sachen City-Marketing pocht München gerne auf seine Bestseller (Hofbräuhaus, Oktoberfest, Gemutlichkeit) und vergisst dabei selbstzufrieden und gern die dicke Staubschicht auf selbigen. Einer konditionsstarken Eigeninitiative ist trotz dieser Umstände ein Kunststück gelungen: München wurde durch die Wellenreiter im Eisbach so was wie die Surf-Hauptstadt Europas. Der Flughafen hat diesen nun Trend geschickt ausgenutzt. Man holte die Surf- Europameisterschaft zwischen die Terminals auf eine künstliche Welle. Ein Mega-Event! Eine Attraktion für Tausende von Zuschauern (Passagiere incl.). Sie können in aller Welt über die Modernität und Dynamik dieser Stadt berichten. Auch wenn das vielleicht von den Traditionalisten im Münchner City-Marketing gar nicht so gern gehört wird...                                                                                                                                           Muc siegt mit 1:0

Welche Städtereise darf´s denn sein?

Wohin zieht´s denn das deutsche Reisevolk, wenn eine Städtereise zur Auswahl steht? Nein, bei dieser Frage gewinnt nicht Berlin. Sondern... Raten Sie mal!
Rom ist das beliebteste Ziel der Deutschen in der Rubrik "ich bin dann mal kurz weg". Immerhin: Berlin nimmt im Städteranking Platz 2 ein, vor Paris und London. München kommt mit Position 8 immerhin noch in die Top Ten. Diese Untersuchung des Reiseportals TravelScout24 bringt Berlin schon wieder die Führung.                                                                                 1:0

21 km Berlin für 28.000 Läufer

Was bitte ist ein Halbmarathon? Von der Strecke her betrachtet: 21 Kilometer schwitzen und stöhnen. Sport-offiziell gesehen: Keine Disziplin der Leichtathletik, keine Olympiaanerkennung. Und trotzdem gibt es einen Ort in Europa, wo eine ganze Stadt Kopf steht wg. des Halbmarathons. Und das ist Berlin. Zur 31. Lauf am 3. April kamen 28.000 Teilnehmer in die Stadt! Aus ganz Europa. 50.000 jubelten an der Strecke. Ein paar Stunden später pilgerten 70.621 Zuschauer ins Berliner Olympiastadion. Zur Zweitliga-Partie Hertha gegen Paderborn (2:0). Sport-Hochburg Berlin. Für München wäre das zu viel Muskelkater. FC Bayern und Olympiabewerbung genügen.
Reisetipp: am 1.4.2012 zum 32. Halbmarathon an die Spree                                                                                                                                         Berlin gewinnt 2:0

München gegen Berlin 2010+++ Das Marketing-Duell der Metropolen ist entschieden+++München verliert+++Wie schon 2009+++ 17:12 steht´s zum Jahresfinale für die Hautstadt+++

Laufender Sieg im Sport-Marketing

Während man sich in München immer neue Kapitel zum Bauern-Theater Olympia 2018 ausdenkt, läuft in Berlin eine der erfolgreichsten Sportbewegungen der Welt. Der 37. Berlin Marathon am 26. September war mit 70 Bands, knapp 500.000Zuschauern (trotz Regens!!) und 40.945 Anmeldungen aus 122 Nationen, nach New York und London das weltgrößte Laufevent. Gute Quoten für die Top-Sponsoren real, Festina, AOK und n-tv. Und auch die bayerischen Partner aren gut im Bild: Adidas, Erdinger alkoholfrei und BMW (stellte die Autos).
Und Berlin gewinnt, wie auch 2009 das Sportmarketing-Duell locker mit 6:3.

Flower-Power-Marketing

Warum ist München eigentlich immer noch die Weltstadt mit Herz? Lassen wir mal die Story über die Erfindung des Erfolgsslogans beiseite und spazieren den Marienplatz in Richtung Stachus. Nach 200 Metern steht man vor den „hängenden Gärten vom Hirmer“: knapp 1 Million Geranienblüten in Rot (Foto). Kein Marketinggag, keine Förderung: Flowerpower als Privatinitialive zum Thema „unser Dorf soll schöner werden“. Die Münchner sehen wg. Riesenstress, das Blumenwunder eher nicht. Dafür die Touris. Sie knipsen die Hirmer-Geranien, was gar nicht so einfach ist, weil die Blütenpracht für viele Displays zu groß ist. So holt sich das Herrenbekleidungshaus ein blumiges                        1:0 für München

Danke, Klaus!

Er ist so was wie der letzte Überlebende der Schwabinger Ur-Schickeria.: der Regisseur Klaus Lemke (Foto: ZDF). Erfand mit Barbara Valentin, Wolfgang Fiereck und Cleo Kretschmer eine neue Leichtigkeit des schrägen Amateurfilms („Arabische Näche"). Klaus kann nicht anders: Wohnt immer noch in Schwabing, dreht Filme ohne Förderung. „Schmutziger Süden“ heißt der aktuelle Streifen (mit Sheila Malek und Indira Madison, sind auch aufm Buildl). Gut, früher kassierten die Sender Top-Quoten mit Lemke. Der „Schmutzige Süden“ lief mehr unter Insidertipp. Aber immerhin. Das ZDF zeigte das Stück. Ehrenvolles TV-Comeback vom Klaus bringt ein Überraschendes       1:0 für München

Wieviel Image bringen 4 Mio Münchner €?

Das Fahrrad ist Lifestyle, Bio & Trend. Kurzum: Das ideale Vehikel fürs Münchner Image. Und so schob die Stadt eine Radlkampagne an. Briefing: Bitte nix Normales nicht! Neue Fahrradwege? Wie langweilig! Einen kostenlosen Radl-Verleih? Wer will´n des? Nein, es sollte der Welt ein Mix aus aktuellen Werten, modernen Imagekomponenten und intellektuellen Aufmerksamkeits-faktoren präsentiert werden. Die Kampagne sorgte wirklich für Aufsehen: So sollten z.B. Radl-Cowboys gefährlich radelnde Radl-Rambos anzeigen, wovon die Münchner Polizei recht eindringlich abriet. Dann wurden kostenlose Radl-Reparaturen angeboten, was dem Handel die Helmets vom Kopf wehte. Ja, es war ein Kreuz. Außerdem regnet es andauernd. Als es am Mittwoch mal nicht regnete, juxten vier blaue Radl-Joker durch die Stadt. Ja servus, die Imagekampagne war wieder da! Mit Warnschildern z.B. "Obacht". Das verstanden  japanische und mexikanische Touristen nicht ganz. Die lächelten. Anderen ist das Lachen vergangen. Weil die Radl-Kampagen 4 Mio € kostet. Und z.B. für die Tour-de-France-erprobten Münchner Biker (im Foto der Käs-Müller, li. und der Ehm) überhaupt nix getan wird. In Berlin ist das anders: Da wurde auf wichtigen Straßen eine eigene Radl-Spur markiert. Auch zum Überholen, z.B. im Marketing-Duell. Käs-Müller und Ehm holen 2 Ehrentreffer. Muc verliert deutlich mit                2:4

Hoffentlich geht´s nicht in die Keilhose

Wir sehen einen Heißluftballon über den bayerischen Alpen. Ein Bewerbungsbild für die Münchner Schnee-Olympiade 2018. Jetzt geht ein biß´l die Luft aus. Die Bruchlandung droht. Warum? Weil die Marketing-Strategie einen internationalen Schwerpunkt hatte. Frei nach dem Motto "come and herz´l the rauhhaardackl". Die Nachbarn und Bergeinhaber in Garmisch-Partenkirchen fühlten sich deshalb irgendwie übergangen (siehe "mia san mia", unten). Sie wollen nun ihre geliebten Alpengrundstücke nicht für Ski & Schnee hergeben. Ministerpräsident Horst Seehofer ist ratlos - und Bewerberchef Willy Bogner hofft, dass seine Mission nicht in die Keilhose geht. Berlin dagegen cool. Will gar keine Winter-Oly. Denkt noch an das Bewerber-Chaos der Nachbarn in Leipzig.
Schon wieder: Lost in Munich     1:3

Zwei Weltstars gehen

„Mia san mia“ lautet ein bayerischer Sinnspruch. Er bedeutet „uns können alle mal“. Wem das nicht passt, der passt eben nicht nach München. Somit verlassen zwei Star-Dirigenten München. Ciao Nr.1: Christian Thielemann (Foto). Der Ex-Assistent von Herbert von Karajan und Wagner-Star verlässt die Philharmoniker (MPhil). Der Generalmusikdirektor wollte neue Töne anschlagen. Da schlug das Verwaltungs-Imperium zurück. Thielemann geht deshalb nach Dresden (ab 2012). Ist´s nicht mehr so weit nach Berlin. Ciao Nr. 2: Kent Nagano, der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Auch ein Weltstar (Salzburger Festspiele, Bostoner und Berliner Symphonie-Orchester etc.). Mit hohen Qualitäts- und Kunstansprüchen (-> Thielemann). Zu hoch für Muc. Kent verzichtete auf Neuvertrag (ab 2013), um „schädliche Spannungen“ zu verhindern. Imageschaden im Doppelpack.                            München verliert 1:4

Krawallos, go home!

Nix gegen Party und Tischfeuerwerk. Aber Sicherheit, Ruhe & Ordnung sind relevante Bestandteile von erfolgreichem Standortmarketing. Zum Beispiel München. Zwei Fälle:
1. Ein Bus mit verwegenen passageros rollt von Berlin nach Muc, um beim Ballspiel in der Allianz-Arena für Hertha BSC zu stimmen. Ein bayerisches Empfangskommité aus 120 Polizisten stoppt den Bus. Die Beamten werden beleidigt und angegriffen und der Bus muss wieder zurück nach Berlin. Zelle anstatt Stadionrandale.
2. Eine squadra punker spielt im Münchner Gärtnerplatzviertel Berlin und beschädigt Autos. Polizei sofort da, nimmt 10 Täter fest. Schaden begleichen anstatt weitermachen.                             München holt sich ein sicheres 2:0

Wollt ihr wirklich alle nach München?

3 Buchstaben, 1 Begriff: Ude, Christian, der Bürgermeister von München. Gleich zum Spielstart holt er den ersten wichtigen Marketingpunkt. Im Talk mit AZ-Chef-redakteur Arno Makowsky an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) haut Ude mächtig aufs Blech: "München ist und bleibt die heimliche Hauptstadt, Berlin ist die unheimliche Hauptstadt." Und weiter: "Was wollen denn die Berliner? Sich irgendwann leisten zu können nach München zu ziehen." Thanks, Chris!                                             München gewinnt 1 : 0

++ München vs. Berlin, das Marketing-Duell der Städte 2009 ist entschieden: Berlin gewinnt schon wieder. Diesmal mit 18 : 12 +++(hier das best-of)

Vroni & Neubi zum Finale

Voila: Christina Neubauer & Veronika Ferres. Keine Fotos zum Finale 2009. Denn beide sehen wir ja pausenlos. Buchdrucker-Tochter Neubauer holte sich mit 10.373 Minuten die germanische TV-Präsenz-Meisterschaft. Landwirtschafts-Tochter Ferres kämpfte nicht minder emsig, gefühlte 365 Tage in ´09, für alles Gute dieser Erde (Liebe incl.). Zwei Ladies aus München: 2x Lady Emsig, 2x Lady Alltag. Pfundig & selbstbewusst leben sie ihr (Storyboard)Leben. Und das Publikum träumt mit Vroni und Neubi. Aber Achtung: Frauenpower entsteht nicht aufm TV-Sofa!                                               Ein leichtes 1:0 für München  

500 Weihnachtsgeschenke im Preistest

Das ist das größte Weihnachtspaket, das je zusammengestellt wurde: Die Kollegen von stern.de haben die 500 beliebtesten Geschenke und ihre Preise in deutschen Städten recherchiert. Wo ist das 500er-Package am billigsten? In Berlin. Wer in München an die Weihnachtskassen drängelt, der muss durchschnittlich 1,55 Prozent mehr bezahlen, als in der Hauptstadt. Unter den 50 Städten kommt München damit auf Platz 20. Schlußlicht im Stern-Test war übrigens Osnabrück (+ 8,41 %). 
Berlin gewinnt mal wieder 2:1

Berlin singt & siegt - worldwide

Mit den Europe Music Awards des Ex-München-Senders MTV startete Berlin eine furiose & weltweite Marketing-Kampagne - for free. Locker 100 Mio TV-Kontakte erzielte die Popgala (O2-Arena) mit den Superstars wie Shakira, Beyoncé, Katy Perry und Jan Delay. Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes: Frontman Bono spielte mit seiner Band U2 vorm Laser-animierten Brandenburg-Tor (Foto). Am Münchner Siegestor würde ein solcher Event allein aus Lärm-, Nichtraucher- und Feuerschutzgründen neue Schwabinger Krawalle auslösen. Die Berliner Medien-Festspiele wurden fortgesetzt mit dem Einzug der Mauerfall-Gladiatoren wie Helmut Kohl, Michael Gorbatschow und George H.W. Bush. Vor 11 Mio TV-Zuschauern teaserte Thomas Gottschalk in "Wetten, dass..."eine gigantische Mauer-Performance und so blickt die ganze Welt gebannt in die German Hauptstadt. An der Isar sind die Quoten derzeit klein & bescheiden: Immerhin ist Willy Bogner neuer Bewerbungs-Chef für Winter-Olympia 2018 (Status vor Willies Einstieg - hier der Klick zur headline1-Story).      Berlin siegt  5:1

Kein Anschluß für Berliner S-Bahn-Sound

Die Liebe der Berliner zu ihrer S-Bahn hat etwas Substantielles. Diese innige Verbindung des Hauptstädters zu Schiene & Schaukel reicht bis tief hinein nach München. Wenn er z.B.mit der Münchner S-Bahn fährt. Selbst hier, in der Fremde, ist es wieder da, dieses wohlige Heimatgefühl. Grund dafür ist die S-Bahn-Stimme. Sie kommt nämlich von einer Berlinerin. Auwäh! Genüßlich hatten das die weiß-blauen Medien durchgekaut. Und deshalb gab´s einen großen Wettbewerb: München sucht ´ne neue S-Bahn-Stimme. Die ist jetzt endlich gefunden. Regina Wallner, heißt die Bayern3-Moderatorin, die mit leichter bajuwarischer Einfärbung die neuen S-Bahn-Tonbänder besprechen wird. Jute Fahrt...  1:0

104,6 - Wecker für verschnarchte Bayern

Bayern ist stolz auf seine exklusiven, katholischen Feiertage: Fronleichnam, Christi Himmelfahrt, Maria Himmelfahrt usw. Berlin ist auch stolz, hat aber weniger zu feiern. Das stinkt den Berlinern. Und trotzdem freut sich eine ganze Region an jedem bayerischen Feiertag ganz sakrisch. Grund: der Berliner RTL Sender Hit Radio 104,6 veranstaltet an diesen Tagen das "Bayern-Wecken". Vor den weiß-blauen Feiertagen geben Berliner an den Sender Telefonnummern "bayerischer Freunde". Und die werden dann am Feiertag in Aller-Herrgotts-Früh vom Berliner Studio aus telefonisch geweckt. Belegte, verschnarchte Stimmen verzücken so regelmäßig das arbeitseifrige Berlin. So genial-unterhaltsam kann Radio sein - auch aus der Sicht des (nicht schnarchenden) Bayern.            München sauer, Berlin gewinnt 3:0

Keine Promis und Dieter Hoeneß zieht nach München

Dunkelgraue Juniwolken über dem Berliner Sporthimmel: Erst verlieren die Basketballer das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, dann kündigt der geschaßte Hertha-Manager Dieter Hoeness seinen Umzug nach München (!) an und nun auch noch Promi-Fehlalarm für die Leichtathletik-WM (15. - 23. August). Erst sagte Marathon-Star Haile Gebrselassie seine Teilnahme ab. Nun muss der bekannte deutsche Zehnkämpfer Andre Niklaus wg. einer Fußverletzung pausieren.                                              Sieg für München 1:0

Berlin in love

"Veronika, der Lenz ist da": Frei nach diesem Motto entblättert sich am Berliner Fernsehturm am Alex bis zum 30. Mai die längste Liebesbotschaft der Welt. Der Liebesbrief XXL ist insgesamt 5.910 Quadratmeter groß und kommt von der Deutschen Telekom. Im Rahmen der Kampagne "Rosenregen" hatte das Unternehmen Liebesbotschaften gesammelt, die nun nachzulesen sind. Für die technische Umsetzung der Verhüllung zeichnet blowUp media verantwortlich (Ströer Gruppe). Bussi, bussi - Berlin wird immer mehr zur Herzensangelegenheit des deutschen Marketings. Vor Jahren hatte die Deutsche Post mit loveletters ein ganzes Gebäude verhüllt. Deshalb Sieg für Berlin     2:0

München - Dauerabo im Städtetest

Das Ergebnis erinnert an den FC Bayern: Wenn´s drauf ankommt, wird gewonnen. So ähnlich ist es bei den Städtetests. München gegen den Rest der Städte-Liga. Und egal, welche Illu was untersucht, die Isar-Stadt ist in der Leistungsbilanz in der Regel ganz oben. So auch in der Aprilausgabe der Hamburger Immobilien-Zeitschrift "Bellevue" . München gewinnt (schon zum 9.mal). Dann folgen mit weitem Abstand Düsseldorf, Frankfurt und Dresden. Berlin steht auf Platz 8. Drei von zehn Kategorien gewinnen die Bayern: Immobilien, Kommerz und medizinische Versorgung. Beim Vergleich Tourismus teilen sich München und Berlin Platz 1. Die Kategorie City-Marketing hat die Zeitschrift nicht untersucht. Da hätte Berlin sicherlich Plätze gut gemacht...                                          München siegt 2:0

BSR: Saubere Leistung, sauberes Marketing

Sauberkeit hat in München mit aktivem Marketing nix zu tun. Gut, es gibt den "Kehraus" zum Faschingsfinale. Dann das freiwillige Aufräumen im Rahmen des Oberbegriffs "Rama dama (übers.: "Lasst uns zusammen den Müll beseitigen"). In Berlin dagegen hat eine Marke den Begriff "öffentliche Sauberkeit" besetzt: Es ist die BSR, die Berliner Stadtreinigungsbetriebe. Keine andere Stadt betreibt so überraschendes und witziges Marketing für seine Müllabfuhr, wie Berlin. Ob zur Berlinale, zum Stadtmarathon, zum Fußball oder einfach so: Mit witzigen Slogans auf den eigenen Fahrzeugen oder auf Plakatflächen erreicht die BSR ihre Zielgruppe. Da werden die Kehrmaschinen zum "Kehrminator", die Abfallkörbe zur "Ablage P". Die "Roadies" (Müllmänner) sind mit Fleiß und Freundlichkeit authentische Botschafter der Kampagnen. Saubere Leistung! Die BSR-Kampagnen entstehen in der Regel inhouse.                       Berlin gewinnt 2:0

++Endstand 2008++ Berlin vs München: > 18 : 17 +++Berlin führt durch Hertha-Sprecher Felder +++ Beate Wedekind auch für Berlin +++ Uwe Ochsenknecht als Brecher für Muc +++ Aber Berliner Weihnachts-Deko unschlagbar +++ >Spielschluss 31.12

Berlin, ein Weihnachtsmärchen

Wer in der Adventszeit in die Hauptstadt kommt, der erlebt einen Kindheitstraum: Weihnachtslichter, so weit das Auge reicht. Lichtkaskaden, Nikoläuse und Rentiere als große Lichtskulpturen (Foto: Enrico Verworner), leuchtende Brunnen (von Vattenfall gesponsert). Ganz Berlin leuchtet. Die Bäume am Ku´damm werden zur längsten Lichteralle der Welt. Brilliantes City-Marketing, das die Herzen trifft. Nicht nur Firmen (Wall AG) finanzieren, sondern auch die Berliner selbst lassen´s leuchten.                          3:0

Apple in München - nur Birnen in Berlin

Nun gibt es also den ersten Apple-Shop Deutschlands - und der ist in München (neben headline1-Vip Sport Schuster, Rosenstraße, am Marienplatz). Nix mehr Weißbier-Siesta in Muc: Nach der "Partei-Gründung" von Uwe Ochsenknecht (unten) brachte das Apple-Opening die Münchner in Wallung. 3.000 Fans im Computer-Shop, 5.000 davor. Unsere headline1- CEO IT Yasmin K. kam nicht bis ins Allerheiligste. Aber sie schoss blitzschnell ein Foto (re.). Danke Yasmin, scharfes Bild, ADC-quality. München siegt wg. Apple           0:1                                

Betr.: München oder Berlin?


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