Rolex, BMW & Co.: die neue ChampionsLeague im Sponsoring

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In dieser Liga gibt es keine Spiele und keine Tore. Es zählen einzig die Treffer ins Herz der Zielgruppe. Welche Marke hat mit ihrem Sportauftritt gewonnen? Wie nachhaltig wirkt die Verbindung? Wer hat die nötige Kondition. Ein Blick in die Liste der Sieger.

Sympathischer BMW-Spot: Blaupause für das Sponsoring?

Mit einer Wildcard darf BMW starten. Nach dem Sport- und Sponsoring-Debakel in der Formel1 (2006 – 2009) backen die Münchner kleinere Brötchen (Skischulen, Basketball, Golf, Tennis). Wo die Jury aber jetzt stutzte – und zwar positiv – ist die aktuelle TV-Kampagne für den BMW i5 Turing. Nur mit Blickkontakt  überholt da die hübsche Akari Yamamoto (Foto) einen Mini. Der Spot kommt gut gelaunt daher. Ungewöhnlich für BMW und mit viel Emotion. Ideale Blaupause für das zukünftige BMW-Sponsoring.

Cupra: Mit viel Power in der Formel E und im Padel-Tennis

Neu in der Championsleague: die spanische Seat-Tochter Cupra. Rasant im Verkauf, kreativ-clever im Sport. Cupra fährt in der Formel E und spielt groß auf in der neuen Sportart Padel. Mit einem Holz-/Kunststoffschläger übers Netz zum Gegner. In Spanien und Südamerika schon Top-Sport. In Deutschland investieren u.a. Hansi Flick und Jürgen Klopp in die Glaskasten-Großanlagen. Cupra mit von der Partie – logo.

Edel, werthaltig und strategisch perfekt: Der Rolex-Sportauftritt

Was Real Madrid im Fußball, ist Rolex im Sportsponsoring. Die Uhrenmarke ist seit vielen Jahren groß im TV-Bild. Im Tennis, im Golf, im Reiten, im Segeln – nur bei internationalen Großevents. Aber nie mit Protz & Dominanz, sondern als eleganter Nutzwert-Lieferant (Timekeeping, Anzeigetafel). Dazu eine emotionale Vernetzung mit einer Serie von TV-Spots. Sportliche Markenpräsenz royal.

Made in Germany: Die Berufsbekleidung von Engelbert Strauss. Per XXL-Bandenwerbung im Fußball (ChampionsLeague, Länderspiele, Pokal, EM), vernetzt mit cleveren TV-Kampagnen, Promis und Influenzern  haben sich die Hessen in die oberste Liga der europäischen Sportsponsoren gedribbelt. Jetzt will Strauss Amerika erobern.

Renault: Logo im Tennisnetz und viel strategisches Marketing

Das Markenlogo im Tennisnetz: Vor Ewigkeiten erfunden von Mercedes und der Agentur Schmidt und Kaiser, erlebt dieser Markenauftritt mit Renault einen internationalen Relaunch. Kombiniert mit einer Serie von mitreißenden TV-Spots (Schneemann aus Tennisasche) setzt die französische Automarke ihren Claim auch im Sport um: „Wir haben alles geändert, nur den Namen nicht.“ Capeau!

Aus dem TV-Spot: der Schneemann zum Tennis-Spaß

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