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Peter Turi

4 Best Brands und 500 Promis

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Elegant, aufregend und überraschend: Die 23. Best Brands Gala der Münchner XXL-Agentur Serviceplan. Auf der Bühne im Bayerischen Hof: die 4 besten Marken des Jahres. Im Auditorium: 500 Promis, alles Personal Brands und selbsternannte „Eigenmarken“, die sich in Position warfen.

4 Siegermarken auf der Bühne (v.l.): Marina Mogus (Adidas), Evelyne de Leersnyder (Coca Cola), Enita Ramaj (Ikea) und Mario Winter (Samsung)

Coca-Cola, Ikea, Adidas und Samsung sind die vier ausgezeichneten Marken des Jahres. Wobei sich das Siegerfoto für diese Saison besonders attraktiv zeigt. Mit Marina Mogus (Adidas), Evelyne de Leersnyder (Coca Cola), Enita Ramaj (Ikea) haben drei Marketing-Ladies die Mehrheit auf der Bühne. Für die Kür hatte sich Mario Winter vom Smart Technology-Sieger Samsung, extra neue Sneakers zugelegt. Aber das stylische Schlängel-Tattoo am rechten Fuß von Ikea-Managerin Ramaj brachte irgendwie mehr Aufmerksamkeit.

Überraschend locker: Ex-Finanzminister Christian Lindner

Ein Star des Abends: Ex-Finanzminister Christian Lindner und seine Keynote zur Resilienz. Aber es ging zunächst um ganz was anderes. Lindner launig: „Ich sehe diesen Beitrag auch als eine Form meiner persönlichen Resozialisierung.“ In freier Rede zündete der aktuelle Autoland AG-Vorstand ein Feuerwerk über Glaubwürdigkeit, Krisen und Chancen. Auf die Frage von Rainer Esser (Aufsichtsrat die Zeit) nach einem Fehler, meinte der Ex-FDP-Chef, er hätte als Finanzminister schon früher zurücktreten können.

Gastgeber und Best Brands-Erfinder: Florian Haller, CEO Serviceplan Group

Die Münchner Best Brands-Gala ist für alle Markenmacher und Marketing-Chefs ein Must. Seit 23 Jahren. Gast- und Ideengeber Florian Haller, CEO von Serviceplan, wurde damit selbst zu einer Best Brand.

Festliche Stimmung im Kuppelsaal des Bayerischen Hofs

Die alljährliche Titelvergabe ist das Ergebnis einer repräsentativen NIQ-Studie, bei der sowohl wirtschaftliche als auch emotionale Erfolge von Marken bewertet werden. Diesmal auf der Shortlist: 40 Marken – von Amazon, Alnatura und Apple, bis North Face, Oral-B und Miele.

Erster großer Auftritt des neuen CEO von Pro7Sat1: Nicola Lussana (r.) mit Serviceplan-Manager Florian von Hornstein

Wer ist neu beim Fest? Wer ist weg? Die Best Brands gleichen einem Klassentreffen der Branche. So nutzte Nicola Lussana, der neue CEO von Pro7Sat1, den Event zum ersten großen Öffentlichkeitsauftritt. Der TV-Manager aus dem Reich von Pier Silvio Berlusconi ist komplett mit der Familie von Italien nach München übersiedelt, nimmt täglich Deutschstunden.

Holten den Titel nach Herzogenaurach: die beiden Adidas-Manager Oliver Brüggen und Marina Mogus

Neu in Gala-München war auch Marina Mogus, die Geschäftsführerin von Adidas-Zentraleuropa. Zur Verstärkung brachte sie PR-Direktor Oliver Brüggen mit. Passend zum Award startete Adidas übrigens die aktuelle Superstar-Kampagne u.a. mit Samuel L. Jackson, Kendall Jenner und Baby Keem.

Gute Freunde: Alex Schill (Serviceplan) und Karsten Kühn (Hornbach)

Bei Roastbeef, Wolfsbarsch und „Rotem Bodenschatz“ (Cuvee Rot, St. Antony, 2022) amüsierten sich Alexander Schill, oberster Kreativ-Chef von Serviceplan und Karsten Kühn, der vielfach ausgezeichnete Markentingvorstand von Hornbach. Trotz Pollenattacken zeigte sich Kühn gesprächs- und konditionsstark.

Allemallachen (v.l.): Rainer Esser (die Zeit) fotografiert sich mit Leon Goretzka (FC Bayern), Tommi Schmitt (Moderator) sowie Weltmeister und Buchautor Christoph Kramer

Fußballweltmeister Christoph Kramer, Fast-Weltmeister Leon Goretzka (musste 2014 aus dem Kader) sowie Moderator Tommi Schmitt sollten auf der Bühne den Sport-Talk des Abends liefern. Aber das war leicht schwerfällig. Im Partygetümmel zeigte sich das Trio spielfreudiger.

Münchner Marken-Macher (v.l.): Wiesn-Gastronom Michael Schottenhamel mit Innegrit Volkharth (Bayerischer Hof) und Ronald Focken (Serviceplan)

Einen Hauch von Schumi-Formel1 brachte Top-Manager Peter Falke in die Best Brands. Der Ehrenpräsident des deutschen Markenverbandes ließ jedem Gast ein paar Premium-Socken schenken – und erinnerte damit an das frühere Formel1-Sponsoring von Falke (bei Williams) mit den dazugehörenden Festivitäten.

Schreiben und wissen fast alles über Medien, Marketing und Agenturen: Bärbel Egli-Unckrich (Campaign) und Rupert Sommer (Meedia)

Michael Graeter, der Unkaputtbar-Kolumnist der AZ war nicht im Saal. Er bereitet sich mental auf einen Sitz im Münchner Stadtrat vor. Dafür stand die Fachjournalie fesch gekleidet an der Bar: Bärbel Egli-Unckrich, Chefredakteurin von Campaign Germany, Rupert Sommer, der Multischreiber von Meedia, Rolf Schröter, seit 5 Jahren Chef bei wuv, Jochen Kalka, Geschäftsführer von Schoesslers und bald wieder Chefredakteur sowie der redaktionelle Comm-Branchen-Aufmischer Peter Turi. Nicht entdeckt: New Business-Verleger Peter Strahlendorf und Horizont-Dirigent Markus Gotta.

Comeback in der Münchner Gala-Szene: Steven Althaus (r., Unternehmensgruppe Grenzebach) mit Florian Resinger (BMW)

NIQ, Seven.One Media, Wirtschaftswoche, Die Zeit, RMS und WallDecaux – die Liste der Best Brands-Sponsoren ist viel länger. Und vielleicht kommt 2027 der internationale Anlagen- und Maschinenbauer Grenzebach dazu. Im Chefsessel der Unternehmensgruppe sitzt dort nämlich Steven Althaus. Der Münchner war und ist ein Marken-Macher. Ex-CEO der deutschen Publicis, dann u.a. BMW, Allianz und Credit Suisse. Nach einem Zwischenspiel als selbständiger Berater jetzt also im Chefsessel. Gerade hat Grenzebach einen 100-Mio-Auftrag in den USA an Land gezogen. Grund genug für ein Gala-Comeback…

Mit ihren Best Brands machen sie München zum großen Treffpunkt der Marketing-Branche: Serviceplan-CEO Florian Haller mit seinem Vater Peter

Peter Turi und sein Big Bang für die Comm-Branche

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Die redaktionelle Betreuung der Werbe- und Commbranche ist aktuell „sabatical“. Heißt: Sie ist zum Großteil weg. Die Kreativen aber wollen verlässlichen Comm-Journalismus – und da kommt Peter Turi um die Ecke. Der Erfinder von kress online (1996) und Ex-Partner von Verlags-Multi Johann Oberauer (PR Report, Meedia) launcht am 9. Oktober eine große Info-Initiative.

Portrait mit Kaktus: Gründer und Netzwerker Peter Turi

„Turi.One – The inspiration Network“, so der Titel des neuen Netzwerks. Es ist eine ganze News-Batterie, die der Heidelberger Journalist gezielt in Branche bringen will. Mit 5 Vertical-Newslettern (Moove, Journo, Comms, Brands, Media) und einer Sunday-Ausgabe baut Turi die „größte offene Bühne der Branche“.

Signalfarbe Blau: Ein Blick auf das neue Turi.One mit Christoph Keese als Top-Story

Turi.One ist kostenlos und verzichtet auf Werbespam, Clickbait, Cookies und Paywalls. Zum Start grüßen durchaus renommierte Partner wie die Motor Presse Stuttgart, der Deutsche Journalisten-Verband und der Agenturverbund GPRA. Ebenso interessant die Liste der Mitarbeiter von Turi.One, darunter Hans-Jürgen Jakobs (Ex-Handelsblatt), Sarah Kübler (HitchOn, NextGen), Harald Hamprecht (Ex-Opel), Katrin Wilkens (Zeit, Spiegel) und Grimme-Preisträger Marcus Schuler (Ex-ARD). Der langjährige Turi-Spetzi Uwe C. Beyer zeichnet wieder als Art Director verantwortlich. Fotochefs sind Holger Talinski und Johannes Arit.

Anzeigenkunden wie Bosch gehören zum Turi-Portfolio

Großes Kino ist also angesagt. Verleger Turi rechnet im ersten Schritt mit 30.000 Abonnenten: „Dann gehe ich von 60.000 friends aus.“ Kein Wunder, dass da die ehemaligen „Platzhirsche“ wie Horizont und wuv nicht begeistert sind. Auch bei new business, Meedia und campaigngermany rüstet man sich gegen die neue Konkurrenz.

Turi.One läuft online und offline: die Edition (hier Ausgabe 23) wird 204 Seiten umfassen

Erster Showdown von Turi.One ist während einer Gala der Motor Presse im Stuttgarter Mercedes-Museum (13.10.). Dort wird der Chef den „Mobility CMO of the year“ küren. Danach kommt die Printausgabe aus der bekannten Serie Turi.Edition mit dem Zusatz Move (204 Seiten, Auflage 10.000 – Foto oben).

Hier der Link zum neuen Turi

Peter Turi, Macher, Multi-Gründer und Preisträger des Bayerischen Printpreises verkaufte im vergangenen Jahr sein Konstrukt „turi2“. Nur ein Jahr Pause und der bekannte Netzwerker (64) legt wieder los. Wer schon mal gucken will, hier der Antrag zum Probezugang: www.turi.one

3x Herzblut, 3x Sieg: die ComStars ´24 „print spezial“

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Sie sind die Edelsteine auf dem Markt der Printobjekte: die Super-Special-Zeitschriften. Sie sind nicht am Kiosk, sondern man bekommt sie per Post. For free. Viel Herzblut und Kreativität für eine exklusive Zielgruppe. Die headline-Jury kürt hiermit die 3 Besten in diesem Segment. Gratulation zum ComStar 2024!

Der ComStar für Clap

90 Ausgaben, viel Exklusives. die ComStar-Zeitschrift Clap

Im Gegensatz zur einst so glänzenden wuv, liefert Clap, das „Münchner People-Magazin der Kommunikationsbranche“ zuverlässig Qualität in Hochglanz. Seit 2007. Gern zitiert von „100Headlines“ von Sebastian Turner oder von Peter Turi. Clap glänzt mit Insider-News aus einem XXL-Netzwerk.

So ging´s mal los bei Clap

Chefredakteur Daniel Häuser fleißig und unaufgeregt, Chefreporter Bijan Peymani analytisch und empathisch. Dazwischen buntes Aha-Lesen aus den Tiefen der Medien- und Agenturbranche, incl. dem Schlusswort von Zwirbelbart Thomas Koch. Anzeigenkunden gibt´s auch, z.B. Die Zeit, FAZ, Telekom, Funke und WDR media group. 90 Ausgaben hat das Clap-Team bisher geliefert. „Auf die nächsten 90“, prostet die Jury dem ComStar-Sieger zu. Abo-Antrag clap@clap-club.de

Der ComStar für Momente

Der Tegernseer Hotelier Korbinian Kobler gehört zu den Machern – sowohl in der Betten- als auch in ComBranche. Nach dem Spa-Hotel Bachmair-Weissach, dem benachbarten Busy Baby, dem Wallberghaus und dem Wildbad Kreuth macht Kobler mit besonderen Momenten auf sich aufmerksam. Momente heißt seine Zeitschrift im XXL-Format.

Lack auf dem Titel, groß im Auftritt: Korbinian Koblers Momente

Momente präsentiert großformatige Produktionen aus dem Tegernseer Tal. Fashion, Lifestyle, Food – alle Themen mit Tiefgang. Der Chef liebt die philosophische Nachdenklichkeit („Gerhard Richter versus Immanuel Kant“). So lädt er regelmäßig zu prominent besetzten Korbinian-Kollegs ein. Der Hotelier des Jahres ´23 und seine edlen Momente – sie machen der Jury Lust auf den Promi-See. Abo-Antrag an: marketing@bachmair-weissach.com

Der ComStar für InTime

Unterschleißheim ist ein bisschen Bielefeld. Viele wissen nix Genaues über die Stadt. Aber: Es gibt sie (16 km nördlich von München) und sie ist ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Über die Macher in Unterschleißheim, ihre Werke und Visionen berichtet InTime, Deutschlands 1. Micro-Business-Magazin.

Ungewöhnlich: Der aktuelle InTime-Titel ist auf T-Shirt-Papier gedruckt

Auch Promis sprechen über die Stadt, wie Minister Albert Füracker und RTL Deutschland-CEO Stephan Schmitter. Allein der Druck von Herausgeber Peter Zimmermann ist preiswürdig. So ist der Titel der aktuellen InTime (Foto) aus T-Shirt-Papier. Vormals war die Zeitschrift aus Duftpapier und mit Blumensamen. Die Finanziers des ambitionierten Projekts sind das örtliche Wirtschaftsnetzwerk ICU e.V. und die Stadt. „Wir sind stolz auf unsere Erfolge“, sagt ICU-Geschäftsstellenleiter Michael Schmitt, „mit InTime erhöhen wir seit vier Jahren Bekanntheit und Renommé.“ Abo-Antrag: info@icu-net.de

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