Tag archive

Porsche

On gewinnt die BMW Open

in Artikel

Es war die Woche der großen Sport-Duelle. Erst der FC Bayern gegen Real Madrid. Dann Porsche gegen BMW. Mit ihren Tennisturnieren in Stuttgart und München präsentieren sich die Automarken – und dazu einen bunten Sponsoring-Jahrmarkt. Eine Marke überraschte: der Schweizer Sportartikler On. On gewann nämlich mit Abstand die BMW Open in München.

Sieg im On-Shirt: Ben Shelton ist jetzt amtierender internationaler Tennismeister von Bayern

Knallige Farben, große Logos – nach dieser Devise wollen sich alle Sportsponsoren groß ins Bild bringen. Es zählt der Schwenkbereich der TV-Kameras. Ganz anders On, die Sportmarke aus Zürich. Sie ist der „Leisetreter“ in der Branche. Claim: „Laufen, wie auf Wolken“. On verzichtet auf Geklapper und Geplapper, konzentriert sich im Marketing auf seine Sportler. Die treten im dezenten Marken-Outfit an – und sind oft die Sieger.

Leicht traurig: Finalist Flavio Cobolli, auch in On

Bei den Münchner BMW-Spielen funktionierte diese Strategie besonders gut. Im Tennis-Finale standen nämlich gleich zwei On-Sportler, Ben Shelton und Flavio Cobolli. Solche Marken-Doppelsiege im Tennis kennt eigentlich nur Nike. Wenn sich die Topstars Jannik Sinner und Carlos Alcaraz gegenüber stehen.

Alexander Zverev: Liebling und Top-Star und Testimonial für die Bild-Sonderbeilage

Für die Münchner TV-Quote (Joyn und Eurosport) wäre es optimaler gelaufen, hätte Alexander Zverev das Finale erreicht. Der Hamburger hat schon 3x die BMW Open gewonnen. Aber Deutschlands bester Tennisspieler (bisheriges Preisgeld 52,5 Mio €) verlor sein Halbfinale, packte die Adidas-Shirts wieder ein und reiste ab.

Runde 2 der BMW Open: Da war die Welt für Zverev und Adidas noch in Ordnung

Im Gegensatz zu Adidas ist das On-Label auf den Sportsachen relativ schwer erkennbar. Understatement royal. Viel auffälliger waren dagegen die On-Schuhe, mit denen die Marke ihren großen internationalen Durchbruch feierte. Mit ihrer spacigen „Röhren-Sohle“ revolutionierten die Schweizer den internationalen Schuhmarkt. Die Orthopäden schwärmten von „optimaler Dämpfung“ und ihre Patienten kauften On.

Leere Ränge: Zum Start der BMW Open war´s kalt. Mit der Sonne kamen die Fans

Für 2024 vermeldete das Schweizer Unternehmen einen Umsatz von 2,5 Mrd €, die On-Aktie ist an der New Yorker Börse notiert, prominentester Teilhaber ist Tennis-Heroe Roger Federer.

Heimspiel-Präsentation von Portsche beim eigenen Turnier in Stuttgart

Im Duell Porsche gegen BMW haben eindeutig die Bayern gewonnen. Nur in den ersten Tagen punktete das Damen-Turnier von Porsche. In der Halle war´s kuschelig. In München schneite es fast (8 Grad). Aber im Preisgeld (2,5 Mio €), in den Sportmarken (On) und in der Sonderprämie (Hirschlederhose für den Sieger) siegte BMW.

Natürlich war Alexander Zverev traurig. Aber er hat ja schon 3x die Lederhose gewonnen…

 

Der Spielmacher

in Artikel

Agentur-Chef Wolfgang Berchtold erschließt mit eo ipso eine neue, alte Dimension der Kommunikation– einfach spielerisch!

Seit 30 Jahren im Spiele-Business: Wolfgang Berchtold

München – Transformation, Disruption, AI, Big Data  oder DSGVO – immer mehr neue Schlagworte aus der digitalen Welt bringen immer weniger Spaß und Freude. Besonders in der Werbe- und Kommunikationsbranche. Sie ist verunsichert. Das Controlling kürzt, die Kundschaft zickt und die Belegschaft motzt. Was tun?

Und genau hier kommt der Münchner Agentur-Chef Wolfgang Berchtold ins Spiel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der studierte Sportlehrer hat mit seiner Agentur eo ipso (lat. durch sich selbst, von selbst) das Spiel zum nachhaltigen Kommunikationstool für Marken entwickelt.

„Mobilität mit allen Sinnen“: eo ipso lieferte für BMW eine Erlebniswelt

Berchtold, der Pädagoge und Betriebswirtschaftler sagt: „Der Spieltrieb ist ein wesentlicher Treiber von Kreation, Emotion und Inspiration. Aber leider wird dies den Kindern immer früher abgewöhnt.“ Elektronisches Daddeln sei da kein Ersatz.

Bei eo ipso ist Spielen mehr als Jonglieren, Hüpfen oder Puzzeln. Die Agentur mit 35 Angestellten hat so etwas wie die dritte Spieldimension entwickelt. Die Spiele kommen nämlich aus dem analysierten Markenkern des Auftraggebers. So entsteht spielerische Kommunikation mit nachhaltigem Markentransfer.

Top-Star Philipp Lahm: Sein Camp hat ungewöhnliche Ziele

Ein Beispiel: „das Philipp Lahm Sommercamp“. Seit zehn Jahren realisiert eo ispo das Event des bekannten Ex-Fußballers. 80 Kinder sechs Tage im Schullandheim bei München. Keine Handys, keine Eltern, 21 Betreuer.

In kleinen Gruppen gingen diesmal die Kids (9-12 Jahre) auf eine Entdeckungsreise. Als italienischer Bürgermeister/in bauten sie u.a. ein großes Labyrinth, als deutscher Landwirt/in erstellten sie eine Ernährungspyramide und in der Station „Asien“ lernten sie meditieren. Dazwischen die „Zimmerolympiade“ (wer hat das aufgeräumteste Zimmer), kochen lernen und eine Nacht im Zelt.

Bei diesem Konzept geht es nicht um mediale Reichweiten und Aufmerksamkeit, sondern darum, dass 80 Kinder ihre eigenen Talente entdecken und dabei Fleiß, Disziplin, Freude und soziale Kompetenz entwickeln. Eben die Eigenschaften aus dem Markenkern des Ex-Sportlers Philipp Lahm, der über seine Stiftung übrigens alle Kosten des Camps trägt.

Für Porsche entwickelte eo ipso ein Kinder- und Jugendspielprogramm

„Neugierde, Freude und Inspiration: Keine andere Betätigung hat so viel Potential wie das Spielen“, sagt Wolfgang Berchtold. Das gelte für alle Zielgruppen. Hier Beispiele aus der Spiele-Kiste der 35-Mann-Agentur:

Für 2.300 Mitarbeiter einer Unternehmensberatung in den USA die Kommunikation einer neuen Markenphilosophie.
Für BMW entstand eine Erlebnis-Welt mit einer beweglichen High-Tech-Kugelbahn (Foto oben). Motto: „Mobilität mit allen Sinnen“.
Spielerische Umsetzung eines Changeprojekts für einen Kosmetikkonzern. Motto: Verstehen, warum 30 Millionen Dollar einzusparen sind.
Bayerische Herzinfarkt-Patienten bekamen spielerisch neue Lust auf Reha-Übungen und demnächst soll für ein Ministerium spielend für Heil- und Pflegeberufe geworben werden.  
Für Porsche hat die Agentur das komplette Jugend- und Kinderspielgramm realisiert. Direkter und emotionaler Kundenkontakt vom Autorennen bis zur Autohauseröffnung.

Auch für Para-Olympiasiegerin Anna Schaffelhuber organisiert Wolfgang Berchtold regelmäßig Camps mit behinderten und nichtbehinderten Kindern

„Unser System spielerische Kommunikation paßgenau aus dem Markenkern des Kunden zu entwickeln, hat sich auch international bewährt, darauf sind wir stolz“, sagt Wolfgang Berchtold. Das weiß übrigens auch ein Prinz zu schätzen. Der wollte einfach mal „Weltraum“ spielen. eo ipso lieferte das Programm, der Adelsmann spielte (natürlich streng geheim, incl. 10 Bodyguards) und war für eine Woche der glücklichste Mensch der Welt…

nach oben