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Peter Ehm

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Neues vom Sportsponsoring

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München/Düsseldorf – Es ist so was wie das Hochamt des internationalen Sportsponsorings: In Düsseldorf trifft sich für zwei Tage die Crème de la Crème der Szene. Es geht um Sport und Business. Deshalb heißt der Kongress SpoBis. Rund 3000 Besucher aus aller Welt erwartet der Veranstalter, die Fachzeitschrift Sponsors. 150 Referenten diskutieren über die Zukunft der Branche und nicht nur über den Fußball. Ein Top-Termin am 30. und 31. Januar.


Beim SpoBis: Gerhard Berger, DTM

Referiert über den WM-Sieg: DFB-Direktor Oliver Bierhoff

Christian Deuringer, Allianz

Uli Hoeneß vom FC Bayern

Gastgeber Marco Klewenhagen

Fußballkritisch: BayWa-Chef Klaus Josef Lutz

Thorsten Mattig von BMW

Null Bock auf Bundesliga: Wolfgang Grupp, Trigema
Was vor vielen Jahren zur Sportartikelmesse ISPO begann, hat sich in Düsseldorf in elf Jahren zum Top-Termin des Sportsponsorings entwickelt. Der Kongress in Düsseldorf ist zum Must geworden für Agenturen, Medien und Anbieter.
Ein Schwerpunkt beim diesjährigen SpoBis sind die chinesischen Marken, die sich zunehmend im Weltsport positionieren. Ein anderer Trend: die Selbstvermarktung der Clubs und Vereine. „Aber bei aller Inhouse-Euphorie dürfen dabei die digitalen Hausaufgaben nicht vernachlässigt werden“,sagt dazu Marco Klewenhagen von Sponsors
Die Hauptrolle beim SpoBis spielt aber der Fußball. Keine Sportart, die mehr Gelder auf sich zieht. Ist der Profi-Fußball im Wandel? Diese Frage soll beim Kongress prominent beantwortet werden. Die Diskutanten: Uli Hoeneß vom FC Bayern und Clemens Tönnies vom FC Schalke 04. Auf den Podien sind aber auch kritische Fußball-
Stimmen eingeplant. Zum Beispiel:
Wolfgang Grupp von Trigema. „Warum ich nicht mehr in die Bundesliga investiere.“ Oder BayWa-Chef Klaus Josef Lutz: „FC Bayern ja, aber Fußball nein.“
Weitere Programmpunkte u.a.:
Gerhard Berger über die „neue“ DTM, Oliver Bierhoff über den WM-Sieg 2014, Hansgrohe-CEO Thorsten Klapproth über seine Engagement im Radsport und Red-Bull-Manager Erich Wolf über „Air Race“. Die Allianz und Mercedes werden über ihre neuen Sponsoringkonzepte referieren und es geht um die Frage, welche Rolle Drohnen in Zukunft bei die Sportübertragungen spielen werden.
Zwei Tage Sportbusiness total in Düsseldorf. Die Stadt gehört übrigens zu den Hauptsponsoren des Kongresses, wie u.a. auch Philips, SAP, Allianz die Telekom und Eurosport. Die Ticketpreise gehen von 51 bis 2.170 Euro. Weitere Infos unter www.spobis.de

Lauf los, Amir!

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München/Arrecife – Weihnachtszeit, Geschenkezeit, Überraschungszeit. Ein ganz spezielles Kreativpaket aus dem Ressort Marketing landete kürzlich
auf der Kanareninsel Lanzarote. Absender: Seat. Verpacker: Amir Kassaei. Der einstige Frontman der deutschen Kreativszene dirigiert jetzt den weltweiten Auftritt von Seat. Und auf der kleinen Insel startete die VW-Tochter die Erschließung einer ganz neuen Zielgruppe. Es geht um die Extremläufer. Seat war Sponsor des „Haria Extreme“. 94 Kilometer
querfeldein über die Lavafelder. Eine Strategie mit vielversprechender
Laufleistung.

Eine Tortour unter Lanzarotes Wintersonne: der Haria Extreme über 94 Kilometer

Großauftritt im Runner´s High: Seat mit dem neuen SUV Arona

Die 50-Kilometermarke an der Famarabucht: Jetzt noch über 3000 Höhenmeter

Unten der Atlantik, oben blauer Himmel: dazwischen Blut, Schweiß und Tränen

Seit Jahrzehnten tummeln sich diverse VW-Marken auf den internationalen Sportplätzen. Audi fährt erfolgreich mit als Kfz-Ausrüster bei den großen Fußballclubs und ist unter anderem Hauptsponsor des alpinen Rennsports.
Skoda hat sich nachhaltig mit Eishockey positioniert, sponsert zusätzlich den internationalen Rennradsport. Und VW selbst ist in den letzten Vorbereitungen für einen Großauftritt im internationalen Fußball.
Als neuer Hauptsponsor der deutschen Nationalmannschaft und als Uefa-Sponsor bei der EM sollen ab 2019 rund 110 Millionen Euro fließen.
Außer kostengünstigem Randsport bleibt da für Seat nicht recht viel übrig. Tatsächlich fand Amir Kassaei, der Chief Creative Officer von DDB, eine entscheidende Lücke. Er gründete, mit Hauptsitz Barcelona, die exklusive Seat-Agentur C14torce. Immerhin jetzt 350 Mitarbeiter stark. Dann nahm man die Zielgruppe der Ultra-Läufer näher unter die Lupe. Diese Sportler sind nicht gerade vom Sponsoring verwöhnt. Trotz
Megaleistungen, wie die 100 Meilen von Berlin oder dem Ultra Trail Morokko Eco Sahara über 110 Kilometer, fehlt die Gesamtorganisation und damit eine zentrale Anlaufstelle.
In Spanien hat man diese marketingrelevante Schwachstelle beseitigt. Es gibt nun den organisierten „Spain Ultra Cup XL“. Sieben Mega-Läufe quer durchs Land, alle über 90 Kilometer lang. Und einer der härtesten ist der Lauf auf Lanzarote. „Ein Rennen, wie von einer anderen Welt“, so der Claim. Es geht 94 Kilometer über die scharfkantige Lava, 3.500 Höhenmeter inklusive. (Fotos oben). Inmitten des Runner´s High: Seat und sein neuer Arona, ein SUV (ab € 15.990,-). Interessanter Auftritt inmitten einer interessanten Zielgruppe: Gibt es doch Zehntausende von Ultraläufern, in der Regel gut verdienend, leistungsorientiert und reiselustig. Ein Potential, das Amir Kassaei schnellen Schrittes erobern kann. Ein Modell auch für die deutsche Langstrecke?
PS: Die Siegerzeit beim Haria Extreme war 8:58 Stunden.

Marketing-Turbo Sport

in München vs. Berlin

Nicht der Giro in Mailand, nicht die Tour in Paris: Wir blicken auf den Berliner Ku´damm und staunen: Auf der Prachtmeile drehen Rennradfahrer ihre Runden. Keine Profis, sondern für Amateure ist der Ku´damm an diesem Freitagnachmittag im Mai gesperrt. Drumherum großes Verkehrs-Chaos. Sei´s drum, die Amateure dürfen sich vor Tausenden von Zuschauern präsentieren. Auch die staunen und trinken genüsslich ihren Kaffee. So ganz ohne Vollgas- und Vollbremslärm. Der Sport ist für die Stadt ein wirkungsvolles und nachhaltiges Marketingtool. Und weil am Alex für ein ganzes Wochenende die Formel1-Elektro übern Asphalt schrubben, gibt es für Berlin ein 2:0

Der Tagesspiegel blickt digital in die Zukunft

in München vs. Berlin

Wie können Printmarken Attraktivität, Bekanntheit und damit ihre Geschäftstätigkeit steigern? Der Berliner Tagesspiegel hat dafür ein Meisterstück abgeliefert. Der Titel, unter dem Herausgeber Sebastian Turner, initiierte eine Eventserie unter dem Begriff „sience match“. Die neue Veranstaltungsform vernetzt die Wissenschaft, Wirtschaft und Nachwuchstalente. Wie das funktioniert, zeigte sich am 11. Mai im Berliner Kino Kosmos. 1.300 Interessierte kamen zur Diskussion und zu Vorträgen über „the digital future“. Auf dem Podium Vertreter der crème de la crème internationaler Forschungs- und Produktmarken (u.a. Intel, Microsoft, Amazon, CERN, Open Grid). Anlass war das 75. Weltjubiläum des Computers, den Konrad Zuse erfunden hat. Der Sohn des Computer-Pioniers Prof. Horst Zuse hielt eine Keynote und zeigte am Modell des Z3, wie die Rechenmaschine von einst funktionierte.Beeindruckend, Berlin siegt mit 1:0

Grüße an den lieben Karl

in München vs. Berlin

Das Interesse der Stadt München an „ihrem“ Karl Valentin hielt sich lange Zeit in Grenzen. Nach seinem Tod 1948 wurde zwar eine Straße im Stadtteil Forstenried nach ihm benannt, aber am Aufkauf seines Nachlasses hatte man kein Interesse. In München gibt es heute den Valentin-Orden, den Großen Karl Valentin-Preis und natürlich das Valentin-Musäum im Tal (Eintritt € 2,99). Mit Berlin hatte der Buchbinder-Wanninger-Erfinder eigentlich recht wenig zu tun. Trotzdem schenkte ihm die Stadt eine coole Ehrung: Karl Valentin ist im Boulevard der Stars am Potsdamer Platz mit einem Stern verewigt – u.a. mit Billy Wilder, Marlene Dietrich und Bully Herbig. Berlin gewinnt 1:0

Vom Regen in die Traufe

in München vs. Berlin

Auf dem Foto links, das uns freundlicher Weise der Deutsche Wetterdienst zur Verfügung gestellt hat, ist ein Omega-Wetterlage zu sehen. Wir wissen nicht, was das ist. Aber wir wissen, dass Bayern im Mai 2015 das kälteste und regenreichste Land im Land war. München und Umgebung schafften im Durchschnitt nur schlottrige12,7 Grad. Es regnete bis zu 300 Liter auf den Quadratmeter. Entsprechend die Laune Weißblau. Himmelherrgottssakra….
Dagegen die Sunshine-City Berlin: 13,4 Grad im Schnitt, sowie – Achtung – 210 Sonnenstunden und damit das wärmste Bundesland. Vielleicht fährt München jetzt lieber zum Wann- anstatt zum Gardasee.                 Das sonnige Berlin siegt 1:0

Ui, was gibt´s denn da?

in München vs. Berlin

Handel bringt Wandel. Berlin zeigt im Wochenrhythmus, wie so was erfolgreich funktioniert. Und der Münchner schaut erstaunt. Zum Beispiel in die Eingangshalle vom KdW. Die ist so was die die Hall of Fame des kreativen Marketings. Das Edelkaufhaus hat regelmäßig atemberaubende Presentings im ChampionsLeague-Format. Auf dem Foto oben der Auftritt von Hennessy zum 250. Geburtstag: Animierte Spots über 50 Flatscreens in einer gedrehten Trichterkonstruktion. Fünf Meter hoch.
Ein paar Hundert Meter weiter am Kudamm hat Tesla seinen Shop (Foto unten). Format: klein, wie eine Garage. Inhalt: nur ein Elektroauto. Besucherfrequenz: Riesig. Grund: freundliches Personal und die Tesla-Box ist gleich neben Apple.
Tja, und wer vom vielen Gucken den Ladenschluss versäumt hat, der kann auch um 12 Uhr Nachts ne Kleinigkeit einkaufen. Überall in Berlin gibt es Spätkauf, Kioske und kleine Läden, die fast rund um die Uhr den Handel in der Hauptstadt am Laufen halten (Foto Mitte).    Berlin handelt kreativ und siegt 3:0

Keine Spiele

in München vs. Berlin

Verdammt lang her, Olympia in München. Aber neue Spiele kamen für die Bayern nicht in die Tüte. Das „Na, wirkli ned, schleicht´s euch“ kam einmütig und per Vierfach-Volksentscheid. Die Winterspiel-Organisatoren packten traurig wieder ihre Sachen. Gleich zum Jahresstart bekam auch die Berliner eine No-Olympics-Klatsche. Keine Sommerspiele, kein Marketing-Hipe. Die deutschen Olmpia-Entscheider kürten Hamburg zur Bewerberstadt.

Berlin & München, beide traurig, nur 0:0

Udo rockt nochmal die Mauer

in München vs. Berlin

Drei Tage vor dem großen Mauerfall-Jubiläum (9.11.2014): Udo Lindenberg lässt schon mal auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor die Gitarren klingen. Alles klar. Guter Probelauf. Hört sich gut an und weil Udo supi drauf ist, schüttelt er ein paar seiner Hits ausm Ärmel, gibt ein Preview-Konzert. Einfach so. In München? 3 x absolut unvorstellbar: 1. Verstoß gegen den Lärmschutz, 2. kritisch auch wg. Lichtverschmutzung (die digitale Lichtwand ist 25 x 50 m groß, siehe Fotos) und noch dazu 3. kostenlos. Ja, wo samma denn?

Berlin macht ein 3:0

Danke, Herr Lagerfeld

in München vs. Berlin

Eigentlich müsste er den Doppeladlerim Wappen führen: Als „König der Mode“ und „König der Vermarktung (incl. Eigenmarketing)“. Gemeint ist Karl Lagerfeld. Und jetzt ist er auch noch „King of Print“. Ab sofort gibt´s Herrn Lagerfeld zum Nachblättern. Nicht in Hochglanz und DIN A4, sondern großformatig und mit Bleisatz-Feeling. The Karl Daily heißt die Tageszeitung, die in Großauflage die Schaufenster seines Münchner Flagship-Stores belebt (Foto). Ein wunderbares Plädoyer für Print. Ein öffentliches Bekenntnis in allerbester Lage. Keine Screens, keine Tablets, sondern echtes Papier als Top-News-Lieferant. Karl Lagerfeld spürt anscheinend nicht nur für Chanel die kommenden Trends. Und auch deshalb hat sich die Stadt wieder mehr in Print verliebt (trotz der „neuen“ Abendzeitung), gibt für München ein 1:0

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