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Peter Ehm

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Der Tagesspiegel blickt digital in die Zukunft

in München vs. Berlin

Wie können Printmarken Attraktivität, Bekanntheit und damit ihre Geschäftstätigkeit steigern? Der Berliner Tagesspiegel hat dafür ein Meisterstück abgeliefert. Der Titel, unter dem Herausgeber Sebastian Turner, initiierte eine Eventserie unter dem Begriff “sience match”. Die neue Veranstaltungsform vernetzt die Wissenschaft, Wirtschaft und Nachwuchstalente. Wie das funktioniert, zeigte sich am 11. Mai im Berliner Kino Kosmos. 1.300 Interessierte kamen zur Diskussion und zu Vorträgen über “the digital future”. Auf dem Podium Vertreter der crème de la crème internationaler Forschungs- und Produktmarken (u.a. Intel, Microsoft, Amazon, CERN, Open Grid). Anlass war das 75. Weltjubiläum des Computers, den Konrad Zuse erfunden hat. Der Sohn des Computer-Pioniers Prof. Horst Zuse hielt eine Keynote und zeigte am Modell des Z3, wie die Rechenmaschine von einst funktionierte.Beeindruckend, Berlin siegt mit 1:0

Grüße an den lieben Karl

in München vs. Berlin

Das Interesse der Stadt München an „ihrem“ Karl Valentin hielt sich lange Zeit in Grenzen. Nach seinem Tod 1948 wurde zwar eine Straße im Stadtteil Forstenried nach ihm benannt, aber am Aufkauf seines Nachlasses hatte man kein Interesse. In München gibt es heute den Valentin-Orden, den Großen Karl Valentin-Preis und natürlich das Valentin-Musäum im Tal (Eintritt € 2,99). Mit Berlin hatte der Buchbinder-Wanninger-Erfinder eigentlich recht wenig zu tun. Trotzdem schenkte ihm die Stadt eine coole Ehrung: Karl Valentin ist im Boulevard der Stars am Potsdamer Platz mit einem Stern verewigt – u.a. mit Billy Wilder, Marlene Dietrich und Bully Herbig. Berlin gewinnt 1:0

Vom Regen in die Traufe

in München vs. Berlin

Auf dem Foto links, das uns freundlicher Weise der Deutsche Wetterdienst zur Verfügung gestellt hat, ist ein Omega-Wetterlage zu sehen. Wir wissen nicht, was das ist. Aber wir wissen, dass Bayern im Mai 2015 das kälteste und regenreichste Land im Land war. München und Umgebung schafften im Durchschnitt nur schlottrige12,7 Grad. Es regnete bis zu 300 Liter auf den Quadratmeter. Entsprechend die Laune Weißblau. Himmelherrgottssakra….
Dagegen die Sunshine-City Berlin: 13,4 Grad im Schnitt, sowie – Achtung – 210 Sonnenstunden und damit das wärmste Bundesland. Vielleicht fährt München jetzt lieber zum Wann- anstatt zum Gardasee.                 Das sonnige Berlin siegt 1:0

Ui, was gibt´s denn da?

in München vs. Berlin

Handel bringt Wandel. Berlin zeigt im Wochenrhythmus, wie so was erfolgreich funktioniert. Und der Münchner schaut erstaunt. Zum Beispiel in die Eingangshalle vom KdW. Die ist so was die die Hall of Fame des kreativen Marketings. Das Edelkaufhaus hat regelmäßig atemberaubende Presentings im ChampionsLeague-Format. Auf dem Foto oben der Auftritt von Hennessy zum 250. Geburtstag: Animierte Spots über 50 Flatscreens in einer gedrehten Trichterkonstruktion. Fünf Meter hoch.
Ein paar Hundert Meter weiter am Kudamm hat Tesla seinen Shop (Foto unten). Format: klein, wie eine Garage. Inhalt: nur ein Elektroauto. Besucherfrequenz: Riesig. Grund: freundliches Personal und die Tesla-Box ist gleich neben Apple.
Tja, und wer vom vielen Gucken den Ladenschluss versäumt hat, der kann auch um 12 Uhr Nachts ne Kleinigkeit einkaufen. Überall in Berlin gibt es Spätkauf, Kioske und kleine Läden, die fast rund um die Uhr den Handel in der Hauptstadt am Laufen halten (Foto Mitte).    Berlin handelt kreativ und siegt 3:0

Keine Spiele

in München vs. Berlin

Verdammt lang her, Olympia in München. Aber neue Spiele kamen für die Bayern nicht in die Tüte. Das “Na, wirkli ned, schleicht´s euch” kam einmütig und per Vierfach-Volksentscheid. Die Winterspiel-Organisatoren packten traurig wieder ihre Sachen. Gleich zum Jahresstart bekam auch die Berliner eine No-Olympics-Klatsche. Keine Sommerspiele, kein Marketing-Hipe. Die deutschen Olmpia-Entscheider kürten Hamburg zur Bewerberstadt.

Berlin & München, beide traurig, nur 0:0

Udo rockt nochmal die Mauer

in München vs. Berlin

Drei Tage vor dem großen Mauerfall-Jubiläum (9.11.2014): Udo Lindenberg lässt schon mal auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor die Gitarren klingen. Alles klar. Guter Probelauf. Hört sich gut an und weil Udo supi drauf ist, schüttelt er ein paar seiner Hits ausm Ärmel, gibt ein Preview-Konzert. Einfach so. In München? 3 x absolut unvorstellbar: 1. Verstoß gegen den Lärmschutz, 2. kritisch auch wg. Lichtverschmutzung (die digitale Lichtwand ist 25 x 50 m groß, siehe Fotos) und noch dazu 3. kostenlos. Ja, wo samma denn?

Berlin macht ein 3:0

Danke, Herr Lagerfeld

in München vs. Berlin

Eigentlich müsste er den Doppeladlerim Wappen führen: Als „König der Mode“ und „König der Vermarktung (incl. Eigenmarketing)“. Gemeint ist Karl Lagerfeld. Und jetzt ist er auch noch „King of Print“. Ab sofort gibt´s Herrn Lagerfeld zum Nachblättern. Nicht in Hochglanz und DIN A4, sondern großformatig und mit Bleisatz-Feeling. The Karl Daily heißt die Tageszeitung, die in Großauflage die Schaufenster seines Münchner Flagship-Stores belebt (Foto). Ein wunderbares Plädoyer für Print. Ein öffentliches Bekenntnis in allerbester Lage. Keine Screens, keine Tablets, sondern echtes Papier als Top-News-Lieferant. Karl Lagerfeld spürt anscheinend nicht nur für Chanel die kommenden Trends. Und auch deshalb hat sich die Stadt wieder mehr in Print verliebt (trotz der “neuen” Abendzeitung), gibt für München ein 1:0

Arm & sexy macht Manager heiß

in München vs. Berlin

28Münchens neuer Bürgermeister (da Dings, wie heißt der gleich wieder?) sollte sich ernsthaft Sorgen machen: In einer internationalen Studie der Beratermarke Ernst & Young hat Berlin München ganz schön abgebuttert. So wurden weltweit Manager nach den beliebtesten Wirtschaftsstandorten in Europa und Deutschland befragt. Und Achtung: Berlin schafft es da aufs Treppchen. Nach London und Paris nimmt die Hauptstadt Platz 3 ein.
Platz 4: Frankfurt am Main,
Platz 5: München. 
danach Barcelona, Amsterdam und Madrid.
“Arm & sexy”, der Underground-Slogan der Hauptstadt, scheint die Top-Manager aus der ganzen Welt zu begeistern. Kleiner Trostpreis für die Isarstadt. Ernst & Young hat in der im Mai veröffentlichten Studie “Attraktivität und Image” der jeweiligen Standorte abgefragt. Wenn´s um die tatsächlich getätigten Investitionen geht, ist München immer noch erfolgreicher als Berlin. Nur: Wie lange noch, wenn das Münchner City-Marketing weiterhin Urlaub macht.

Berlin holt sich ein 2:1

Schlechte Stimmung an der Isar

in München vs. Berlin

Au wehh! Nur 56 Prozent des Personals in den städtischen Betrieben und Behörden finden ihren Arbeitsplatz “alles in allem” sehr gut. Heißt: Schlechte Stimmung in München. Denn immerhin geht es um knapp 33.000 Angestellte und Beamte. Die Stadt ist mit diesem Ergebnis, das im Dezember veröffentlicht wurde, meilenweit von den besten 100 Arbeitgebern Deutschlands entfernt. Dort sind 89 Prozent Einser-Noten notwendig. • Schlechte Stimmung auch in der Münchner Dependance von Gruner + Jahr: Der Großteil des Verlags-Ablegers (darunter die Zeitschriften Eltern und PM) muss im kommenden Jahr zurück nach Hamburg. Und auch in der Münchner Zentralredaktion von Focus werden die Umzugskisten gepackt: Die Ressorts Politik und Kultur ziehen nach Berlin um. Was bleibt? Die Münchner Gemütlichkeit incl. üblicher Weißbiersiesta.

 Kein Wunder, dass sich da Berlin über ein 3:0 sakrisch freut

Big Apple aufm Berliner Kudamm

in München vs. Berlin

Das war ja fast Flughafen: Opening mehrfach verschoben, Bauverzögerungen und viele Gerüchte. Der Berliner Apple-Shop am Kudamm war gefühlte 5 Jahre eine abgeschirmte Baustelle. Schwarze Planen (Foto), Bauarbeiter-Einlasskontrolle. “Sorry, no comment.” Aber nun wurde an der Fassade das berühmte Apfellogo enthüllt. Und keiner dementiert, dass das Opening noch in diesem Jahr stattfinden wird. Deutschlands größter Apple-Shop (4 Etagen, 5000 Quadratmeter) entsteht im Berliner Haus Wien, das 1912/13 als eines der ersten Kinos im Lande gebaut wurde. München hat zwar schon einen Apple-Shop, aber weil Berlin viel, viel größer werden wird: Berlin holt sich da ein 1:0   

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