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Peter Ehm

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Weckruf digital

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München – „Die Zukunft gehört Print“: Viel Zuversicht und Kampfgeist war zu hören bei der Jahrestagung des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB). Dabei plädierte VZB-Chefin Waltraut von Mengden für gleiches Recht aller Medienanbieter und gegen die Sonderwege von Google & Co. Dass nicht alles Gold ist, was in der digitalen Welt glänzt, bewies Prof. Manfred Spitzer. 200 Gäste horchten auf, als der Neurowissenschaftler in seinem Vortrag analysierte: „Print schlägt digital“.

Warnt vor dem digitalen Overload: Buchautor Prof. Manfred Spitzer

VZB-Chefin Waltraut von Mengden mit Ministerpräsident Söder und VDZ-Chef Rudolf Thiemann

Neben der höheren Glaubwürdigkeit von Gedrucktem, so Spitzer, hätten wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder ergeben, dass ein Text über Google weniger im Gedächtnis bleibe als der in gedruckter Form. Der Buchautor ( „Digitale Demenz“) warnte auch vor einer Über-Digitalisierung in den Grundschulen. Je mehr Elektronik im Unterricht, so Spitzer, desto schlechtere Ergebnisse in den Pisa-Studien. Deshalb hätten diverse Länder den Digital-Einstieg in den Unterricht in höhere Schulstufen verschoben.
Als „führenden Verlagsstandort“ beschrieb Ministerpräsident Markus Söder „sein“ Bundesland
Bayern. In seiner Dinner Speech erklärte er: „Mir ist wichtig, dass Print stark und wettbewerbsfähig bleibt.“ Deshalb werde er einen Mediengipfel in der Bayerischen Staatskanzlei veranstalten. Besonders stolz an diesem Tag: Waltraut von Mengden.
Sie wurde wieder einstimmig zur Ersten Vorsitzenden des VZB gewählt, bereits zum dritten Mal.
Der bayerische Verband vertritt die Interessen von 96 Zeitschriftenunternehmen, darunter Hubert Burda Media, Condé Nast, Vogel Business und den Bild Verlag. Der VZB mit Sitz in München wurde vor 70 Jahren gegründet.

Ausstieg für eine Handvoll Oliven

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München/Madrid – Man wird doch wohl mal träumen dürfen: Nach dem Exit (Rauswurf, Hausverbot, Frührente, etc.) ab zum Wunschtraum-Startup in den Süden! Klappt nicht immer. Bei Bernd Pischetsrieder, dem Ex-BMW-Boss, schon. Er ist jetzt anerkannter Weinproduzent mit eigenen Weinbergen in Österreich (nicht zu verwechseln mit Aldi-Weinlieferanten Günther Jauch – kein Exit, nur Hobby). Topaktuell können wir einen außergewöhnlichen Aus- und Umstieg vermelden: Hartmut Zastrow, Erfinder der modernen Sponsoring-Forschung und Gründer von Sport + Markt, hat sich in Spanien einen 500 Hektar großen Naturpark gekauft. Liefert jetzt Olivenöl und Lammfleisch. Mit von der Bio-Partie: Studienfreund und Kollege Torsten Zoega.
Sport + Markt war ab Mitte der 90er Jahre die international wichtigste Marke für die Erforschung des Sportsponsorings. Zastrow und Zoega, die beiden Absolventen der Sporthochschule Köln, ergründeten wo und wann und wie Sportsponsoring seine Wirkung hatte. Die Formel1, der Fußball, Handball oder Leichtathletik – per Knopfdruck lieferte Sport + Markt Analysen und On-Screen-Zeiten aus gigantischen Datenbanken.
Aus der Zwei-Mann-Bude mit Hauptsitz in Köln war ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, mit 140 Mitarbeitern und Büros in sieben Ländern. Zastrow: „Ich war damals viel in München. Der FC Bayern gehörte zu unseren Kunden.“ Die gesamte Bundesliga kaufte Daten und Analysen von Sport + Markt. Genau so wie die ChampionsLeague, der spanische, der italienische und der englische Fußball. 100 Clubs standen auf der Kundenliste, dazu TV-Sender und die Sponsoren, die wissen wollten, welche Effekte ihr Millionen-Investment erzielt.
Der Laden brummte (ca. 90 Mio € Umsatz). Sport + Markt sammelte weiteres Kapital durch Teilverkäufe an Repucom und an einen US-Investor, 2012 wurden die Karlsruher Sportanalysten IFM übernommen und schließlich ging das Konstrukt komplett von Nielsen, dem Weltmarktführer
in Sachen Marktforschung (heißt heute Nielsen Sport).
Was macht man mit Mitte 50 und einem dicken Bankkonto?
Das Duo Zastrow/Zoega gründete die neue Marke „Gold der Extramadura“. Das ist feinstes Olivenöl aus dem Paradies, so jedenfalls der Verkaufsprospekt: „In nahezu perfekter Symbiose mit unseren Merino Schafen, den natürlichen Gärtnern.“
Mit Unterstützung von Zastrows Ehefrau, einer Spanierin, hatten die beiden Sportmanager eine 5 Mio Quadratmeter große Finca an der Grenze zu Portugal gekauft. Zastow kümmert sich um die Erne („pro Jahr nur 3000 Kilo“), die Renovierung der Gebäude und um ein paar Hundert Schafe. Kollege Zoega sorgt mit der Ex-Sport-und-Markt-Kollegin Kerstin Krug von Hamburg aus für den Vertrieb des Edelstoffs (1/2 Liter für € 13,95).
„Irgendwann“, so der frisch ausgebildete Öl-Sommelier Zastrow, „gehen wir ganz nach Spanien.“ Auf alle Fälle schon jetzt eine interessante Vormerk-Adresse für alle angehenden Aussteiger. Wenn die Renovierungen abgeschlossen sind, soll auf La Morera, 400 Kilometer von Madrid entfernt, Erlebnis-und-Entschleunigungs-Urlaub mit Bio-Feeling locken. Der goldene Info-Klick: www.gold-der-extremadura.com

Gerhard und die starken Marken

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München – Von wegen München im Winterschlaf: Kurz nach der 5:0-ChampionsLeague-Gala des FC Bayern die Best-Bands-Gala von Serviceplan im Bayerischen Hof. Da knallen die Korken! Die Münchner Agentur feierte die besten Marken, die treuesten Kunden und natürlich sich selbst. Ein A-Termin für die deutsche Marketing-Szene. Zur 15. Auflage der Best Brands kamen 600 Marketing-Vips und Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Der einstige Chefvermarkter der SPD sorgte für Aufsehen.


Spritzig & witzig: Moderator Klaas Heufer-Umlauf

Gastgeber Florian Haller mit Altkanzler Gerhard Schröder und So-Yeon Kim

Bestens gelaunt:Anina Veigel und Waltraut von Mengden vom Verband der Zeitschriftenverlage Bayern

Mit dem Surfergruß holte sich Nike die Siegertrophäe bei SevenOne-Chef Thomas Wagner

Christiane Wolff (Serviceplan) mit Flughafen-Werber Martin Korosec

Florian von Hornstein (Serviceplan), Berater Bela Anda und Jochen Rotthaus (Bayer Leverkusen)

Viel Aufmerksamkeit, dichtes Gedränge: Start zu den Best Brands 2018

Ein prominenter Keynote-Speaker gehört zur Dramaturgie der Münchner Best Brands. Giovanni di Lorenzo (Zeit), Ex-Bundespräsident Christian Wulff und Apple-Co-Founder Steve Wozniak waren schon da. Nun also der Aufsichtsratschef von Hannover 96 und des Pipeline-Konsortiums NEGP, einer Gazprom-Tochter. „Herr Bundeskanzler, wir erwarten keine Rede. Wir erwarten einen Befehl“, so kündigte Moderator Klaas Heufer-Umlauf Stargast Schröder an. Der hatte vorher schon für große Aufmerksamkeit gesorgt. Der 73jährige brachte nämlich seine neue Liebe So-Yeon Kim (48) mit in den Bayerischen Hof. Die koreanische Wirtschaftsexpertin klatschte mehrere Male während des 90-Minuten-Vortrags ihres Lebensgefährten. Dabei ging
es weniger um Marken und Marketing, sondern um Politik global und national.
Nach Altkanzler Schröder durften die Siegermarken auf die Bühne: Ikea, Nivea, Lay´s und Nike. Die Gewinner wurden auf Basis umfangreicher GfK-Studien ermittelt.
Neu bei diesen 15. Best Brands: Keine Schecks mehr für die Sieger, die sich damit Medialeistung holen konnten. Angeblich hatte Tesla im vergangenen Jahr den Gutschein abgelehnt, weil man keinerlei Werbung schalte.
Auch ohne Schecks herrschte beste Stimmung und dichtes Gedränge am Buffet. Nach Cremesuppe vom Hokkaido Kürbis, Strozzapreti Pasta in Perigord-Trüffelrahm und Gelben Thai Curry ging die Gala bis spät in die Nacht.

Neues vom Sportsponsoring

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München/Düsseldorf – Es ist so was wie das Hochamt des internationalen Sportsponsorings: In Düsseldorf trifft sich für zwei Tage die Crème de la Crème der Szene. Es geht um Sport und Business. Deshalb heißt der Kongress SpoBis. Rund 3000 Besucher aus aller Welt erwartet der Veranstalter, die Fachzeitschrift Sponsors. 150 Referenten diskutieren über die Zukunft der Branche und nicht nur über den Fußball. Ein Top-Termin am 30. und 31. Januar.


Beim SpoBis: Gerhard Berger, DTM

Referiert über den WM-Sieg: DFB-Direktor Oliver Bierhoff

Christian Deuringer, Allianz

Uli Hoeneß vom FC Bayern

Gastgeber Marco Klewenhagen

Fußballkritisch: BayWa-Chef Klaus Josef Lutz

Thorsten Mattig von BMW

Null Bock auf Bundesliga: Wolfgang Grupp, Trigema
Was vor vielen Jahren zur Sportartikelmesse ISPO begann, hat sich in Düsseldorf in elf Jahren zum Top-Termin des Sportsponsorings entwickelt. Der Kongress in Düsseldorf ist zum Must geworden für Agenturen, Medien und Anbieter.
Ein Schwerpunkt beim diesjährigen SpoBis sind die chinesischen Marken, die sich zunehmend im Weltsport positionieren. Ein anderer Trend: die Selbstvermarktung der Clubs und Vereine. „Aber bei aller Inhouse-Euphorie dürfen dabei die digitalen Hausaufgaben nicht vernachlässigt werden“,sagt dazu Marco Klewenhagen von Sponsors
Die Hauptrolle beim SpoBis spielt aber der Fußball. Keine Sportart, die mehr Gelder auf sich zieht. Ist der Profi-Fußball im Wandel? Diese Frage soll beim Kongress prominent beantwortet werden. Die Diskutanten: Uli Hoeneß vom FC Bayern und Clemens Tönnies vom FC Schalke 04. Auf den Podien sind aber auch kritische Fußball-
Stimmen eingeplant. Zum Beispiel:
Wolfgang Grupp von Trigema. „Warum ich nicht mehr in die Bundesliga investiere.“ Oder BayWa-Chef Klaus Josef Lutz: „FC Bayern ja, aber Fußball nein.“
Weitere Programmpunkte u.a.:
Gerhard Berger über die „neue“ DTM, Oliver Bierhoff über den WM-Sieg 2014, Hansgrohe-CEO Thorsten Klapproth über seine Engagement im Radsport und Red-Bull-Manager Erich Wolf über „Air Race“. Die Allianz und Mercedes werden über ihre neuen Sponsoringkonzepte referieren und es geht um die Frage, welche Rolle Drohnen in Zukunft bei die Sportübertragungen spielen werden.
Zwei Tage Sportbusiness total in Düsseldorf. Die Stadt gehört übrigens zu den Hauptsponsoren des Kongresses, wie u.a. auch Philips, SAP, Allianz die Telekom und Eurosport. Die Ticketpreise gehen von 51 bis 2.170 Euro. Weitere Infos unter www.spobis.de

Lauf los, Amir!

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München/Arrecife – Weihnachtszeit, Geschenkezeit, Überraschungszeit. Ein ganz spezielles Kreativpaket aus dem Ressort Marketing landete kürzlich
auf der Kanareninsel Lanzarote. Absender: Seat. Verpacker: Amir Kassaei. Der einstige Frontman der deutschen Kreativszene dirigiert jetzt den weltweiten Auftritt von Seat. Und auf der kleinen Insel startete die VW-Tochter die Erschließung einer ganz neuen Zielgruppe. Es geht um die Extremläufer. Seat war Sponsor des „Haria Extreme“. 94 Kilometer
querfeldein über die Lavafelder. Eine Strategie mit vielversprechender
Laufleistung.

Eine Tortour unter Lanzarotes Wintersonne: der Haria Extreme über 94 Kilometer

Großauftritt im Runner´s High: Seat mit dem neuen SUV Arona

Die 50-Kilometermarke an der Famarabucht: Jetzt noch über 3000 Höhenmeter

Unten der Atlantik, oben blauer Himmel: dazwischen Blut, Schweiß und Tränen

Seit Jahrzehnten tummeln sich diverse VW-Marken auf den internationalen Sportplätzen. Audi fährt erfolgreich mit als Kfz-Ausrüster bei den großen Fußballclubs und ist unter anderem Hauptsponsor des alpinen Rennsports.
Skoda hat sich nachhaltig mit Eishockey positioniert, sponsert zusätzlich den internationalen Rennradsport. Und VW selbst ist in den letzten Vorbereitungen für einen Großauftritt im internationalen Fußball.
Als neuer Hauptsponsor der deutschen Nationalmannschaft und als Uefa-Sponsor bei der EM sollen ab 2019 rund 110 Millionen Euro fließen.
Außer kostengünstigem Randsport bleibt da für Seat nicht recht viel übrig. Tatsächlich fand Amir Kassaei, der Chief Creative Officer von DDB, eine entscheidende Lücke. Er gründete, mit Hauptsitz Barcelona, die exklusive Seat-Agentur C14torce. Immerhin jetzt 350 Mitarbeiter stark. Dann nahm man die Zielgruppe der Ultra-Läufer näher unter die Lupe. Diese Sportler sind nicht gerade vom Sponsoring verwöhnt. Trotz
Megaleistungen, wie die 100 Meilen von Berlin oder dem Ultra Trail Morokko Eco Sahara über 110 Kilometer, fehlt die Gesamtorganisation und damit eine zentrale Anlaufstelle.
In Spanien hat man diese marketingrelevante Schwachstelle beseitigt. Es gibt nun den organisierten „Spain Ultra Cup XL“. Sieben Mega-Läufe quer durchs Land, alle über 90 Kilometer lang. Und einer der härtesten ist der Lauf auf Lanzarote. „Ein Rennen, wie von einer anderen Welt“, so der Claim. Es geht 94 Kilometer über die scharfkantige Lava, 3.500 Höhenmeter inklusive. (Fotos oben). Inmitten des Runner´s High: Seat und sein neuer Arona, ein SUV (ab € 15.990,-). Interessanter Auftritt inmitten einer interessanten Zielgruppe: Gibt es doch Zehntausende von Ultraläufern, in der Regel gut verdienend, leistungsorientiert und reiselustig. Ein Potential, das Amir Kassaei schnellen Schrittes erobern kann. Ein Modell auch für die deutsche Langstrecke?
PS: Die Siegerzeit beim Haria Extreme war 8:58 Stunden.

Marketing-Turbo Sport

in München vs. Berlin

Nicht der Giro in Mailand, nicht die Tour in Paris: Wir blicken auf den Berliner Ku´damm und staunen: Auf der Prachtmeile drehen Rennradfahrer ihre Runden. Keine Profis, sondern für Amateure ist der Ku´damm an diesem Freitagnachmittag im Mai gesperrt. Drumherum großes Verkehrs-Chaos. Sei´s drum, die Amateure dürfen sich vor Tausenden von Zuschauern präsentieren. Auch die staunen und trinken genüsslich ihren Kaffee. So ganz ohne Vollgas- und Vollbremslärm. Der Sport ist für die Stadt ein wirkungsvolles und nachhaltiges Marketingtool. Und weil am Alex für ein ganzes Wochenende die Formel1-Elektro übern Asphalt schrubben, gibt es für Berlin ein 2:0

Der Tagesspiegel blickt digital in die Zukunft

in München vs. Berlin

Wie können Printmarken Attraktivität, Bekanntheit und damit ihre Geschäftstätigkeit steigern? Der Berliner Tagesspiegel hat dafür ein Meisterstück abgeliefert. Der Titel, unter dem Herausgeber Sebastian Turner, initiierte eine Eventserie unter dem Begriff “sience match”. Die neue Veranstaltungsform vernetzt die Wissenschaft, Wirtschaft und Nachwuchstalente. Wie das funktioniert, zeigte sich am 11. Mai im Berliner Kino Kosmos. 1.300 Interessierte kamen zur Diskussion und zu Vorträgen über “the digital future”. Auf dem Podium Vertreter der crème de la crème internationaler Forschungs- und Produktmarken (u.a. Intel, Microsoft, Amazon, CERN, Open Grid). Anlass war das 75. Weltjubiläum des Computers, den Konrad Zuse erfunden hat. Der Sohn des Computer-Pioniers Prof. Horst Zuse hielt eine Keynote und zeigte am Modell des Z3, wie die Rechenmaschine von einst funktionierte.Beeindruckend, Berlin siegt mit 1:0

Grüße an den lieben Karl

in München vs. Berlin

Das Interesse der Stadt München an „ihrem“ Karl Valentin hielt sich lange Zeit in Grenzen. Nach seinem Tod 1948 wurde zwar eine Straße im Stadtteil Forstenried nach ihm benannt, aber am Aufkauf seines Nachlasses hatte man kein Interesse. In München gibt es heute den Valentin-Orden, den Großen Karl Valentin-Preis und natürlich das Valentin-Musäum im Tal (Eintritt € 2,99). Mit Berlin hatte der Buchbinder-Wanninger-Erfinder eigentlich recht wenig zu tun. Trotzdem schenkte ihm die Stadt eine coole Ehrung: Karl Valentin ist im Boulevard der Stars am Potsdamer Platz mit einem Stern verewigt – u.a. mit Billy Wilder, Marlene Dietrich und Bully Herbig. Berlin gewinnt 1:0

Vom Regen in die Traufe

in München vs. Berlin

Auf dem Foto links, das uns freundlicher Weise der Deutsche Wetterdienst zur Verfügung gestellt hat, ist ein Omega-Wetterlage zu sehen. Wir wissen nicht, was das ist. Aber wir wissen, dass Bayern im Mai 2015 das kälteste und regenreichste Land im Land war. München und Umgebung schafften im Durchschnitt nur schlottrige12,7 Grad. Es regnete bis zu 300 Liter auf den Quadratmeter. Entsprechend die Laune Weißblau. Himmelherrgottssakra….
Dagegen die Sunshine-City Berlin: 13,4 Grad im Schnitt, sowie – Achtung – 210 Sonnenstunden und damit das wärmste Bundesland. Vielleicht fährt München jetzt lieber zum Wann- anstatt zum Gardasee.                 Das sonnige Berlin siegt 1:0

Ui, was gibt´s denn da?

in München vs. Berlin

Handel bringt Wandel. Berlin zeigt im Wochenrhythmus, wie so was erfolgreich funktioniert. Und der Münchner schaut erstaunt. Zum Beispiel in die Eingangshalle vom KdW. Die ist so was die die Hall of Fame des kreativen Marketings. Das Edelkaufhaus hat regelmäßig atemberaubende Presentings im ChampionsLeague-Format. Auf dem Foto oben der Auftritt von Hennessy zum 250. Geburtstag: Animierte Spots über 50 Flatscreens in einer gedrehten Trichterkonstruktion. Fünf Meter hoch.
Ein paar Hundert Meter weiter am Kudamm hat Tesla seinen Shop (Foto unten). Format: klein, wie eine Garage. Inhalt: nur ein Elektroauto. Besucherfrequenz: Riesig. Grund: freundliches Personal und die Tesla-Box ist gleich neben Apple.
Tja, und wer vom vielen Gucken den Ladenschluss versäumt hat, der kann auch um 12 Uhr Nachts ne Kleinigkeit einkaufen. Überall in Berlin gibt es Spätkauf, Kioske und kleine Läden, die fast rund um die Uhr den Handel in der Hauptstadt am Laufen halten (Foto Mitte).    Berlin handelt kreativ und siegt 3:0

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