Serviceplan-Tochter Facit stellt 1. Luxus-Fashion-Report vor/Boss gewinnt

Willkommen in der Generation L.

München – Wo besser als in der Isarstadt könnte man mehr Licht bringen
ins Dunkel der Generation L.? Wie tickt sie, die Generation Luxus? Wie alt
ist sie? Nur einen Katzensprung entfernt von der berühmten Maximilianstraße, in der Markenboutique von Jaguar Land Rover, präsentierte jetzt die Serviceplan-Tochter Facit ihren ersten Luxus-Fashion-Report. Und die gute Nachricht vorweg: Bei der Lust auf Luxus ist der Jugendwahn out, die Zielgruppe ist zwischen 20 und 69.

Gastgeber: Christiane Wolff (Serviceplan) mit Göran Tamm, Marketingdirektor Jaguar
Ein Prost auf den Luxus: die beiden Facit-Forscherinnen Barbara Evans und Barbara Grausgruber


Über ein Jahr lang haben sich Barbara Evans und Barbara Grausgruber in ihrer Mafo-Agentur Facit mit dem Schönen und Schicken auseinandergesetzt. Grundlagen ihrer Forschung waren die Umfrageergebnisse von knapp 1.100 Personen, sowie Studien des Markenverbandes und des Instituts GfK.
Im Fokus standen 60 Modemarken.
Als Sieger ermittelten die beiden Forscherinnen den Modehersteller Boss. Auf Platz 2 folgt Hugo, vor Lacoste und Diesel. „Alle Marken im Top-Segment haben es verstanden, sich immer wieder zu aktualisieren, ohne dabei ihre Markenwerte zu verlieren“, sagt Barbara Evans. Das sei die große Kunst in der Kommunikation und dem daraus resultierendem Mediaetat.
Der liegt übrigens bei den 60 von Facit untersuchten Luxus-Labels im Schnitt zwischen 1,3 und 1,8 Millionen € pro Jahr.
Informationsgeber für die Kundschaft

und damit wichtiges Trägermedium für die Luxusmode sind, laut Studie, die Zeitschriften. Hier gewinnt print. 70 Prozent der Modemarken schalten regelmäßig Kampagnen und auch der Fachhandel ist für die Kundschaft der Luxus- und Premiummode allererste Anlaufstelle.
Ist denn der Luxus-Modekunde von heute eher „old school“?
„Auf gar keinen Fall“, sagt dazu Facit-Managerin Barbara Grausgruber. „89 Prozent der Zielgruppe informieren sich online, 16 Prozent kaufen im Onlineshop.“
Der Unterschied sei, dass besagte Zielgruppe mehr Wert legt auf Qualität, Verarbeitung und Nachhaltigkeit. Dazu kommt der Ausdruck von Lebensfreude und die Lust auf Selbstinszenierung.
Der 125 Seiten umfassende Report kostet 420 € und kann über die facit-group.com bestellt werden.                                                           Peter Ehm     

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