Es gibt nur 5,5 Millionen Norweger. Aber sie gehören konstant zu den weltbesten im Sport. Jetzt gibt es einen neuen Wikinger auf dem Siegerpodest: Bjørn Gulden, der CEO von Adidas. Mit 24,8 Mrd. € präsentierte er einen neuen Umsatzrekord – cool und ganz ohne Jubelarie.

Sein Charme: nordisch. Seine Performance: neutral in schwarz (nur die Socken sind grau). Aber der CEO hat Zahlen von 2025, die grandios und schillernd sind: 24,8 Mrd. Euro Umsatz – Rekord, 13 % Steigerung, Ergebnisverdoppelung auf 2,056 Mrd. €, Gewinn 1,82 Mrd. €. Nordamerika, Europa, China und die Schwellenländer – überall Zuwächse zwischen 10 und 17 %. In Lateinamerika sogar 22 % plus.

Gulden ist seit Januar 2023 im Amt und überzeugt, dass es weiter aufwärts geht mit Adidas. Die Frauen seien die große neue Zielgruppe des Sportartiklers. Mit Mercedes und neu mit Audi fahre man weltweit mit in der Formel1, habe diverse Show- und Musikstars unter Vertrag (Kampagne Superstar) und rechne allein durch die Fußball-WM mit einem zusätzlichen Umsatz von 1 Mrd. €.

Tatsächlich ist Adidas zur kommenden USA/Canada/Mexiko-WM gut gerüstet: 19 Nationalmannschaften werden im 3-Streifen-Design auflaufen. Neben Argentinien, Spanien und Japan auch das deutsche Team. Aber das Turnier ist ein Abschied aus Herzogenaurach. Der DFB spielt in Zukunft in Nike.
„Wir sind ein gutes Team“
Zur Adidas-Hauptversammlung am 7. Mai soll die Dividende pro Aktie um 40 % erhöht werden. Auf 2,80 €. Außerdem soll Springer-Vorstand Mathias Döpfner in den Aufsichtsrat.
Glänzende Augen beim Medaillenspiegel
Der vermutlich für Bjørn Gulden emotionalste Moment der Zahlenpräsentation: Der Medaillenspiegel der vergangenen Winter-Olympiade. Auf Großleinwand, ganz groß. Dort, ganz oben auf Platz 1: Norwegen, Guldens Heimatland. 17 x Gold! Mehr als USA und Deutschland zusammen…

